Die Sonne scheint herein und Joe Cocker spielt seine CD ab.
Still sitzen und lauschen.
Die Augen wandern wie kleine Insekten durch den Raum und verfangen sich an der verrosteten Kaminklappe.
Welch wunderbare Struktur, glitzernde Täler und glatte Hochplateaus, ein Stück Tapete krümmt sich in den Raum.
Die Azalee, die vertrocknet schien, ist wieder aufgeblüht und das blaue Bild von Information-Exformation leuchtet in den Raum.
Ich muss diese Bilder verkaufen.
Auf einem Stück Kalkstein die Klaue eines Bussards.
Wo ist der Unterschied zwischen Traum und Wirklichkeit?
In den letzten Nächten flog ich in die Nähe des Mondes und saß dort still an einem Spinnrad.
Mit dem rechten Fuß bring ich es in Schwung und schau hinunter auf die Erde.
Dicke schlatzige Bänder hüllen sie ein, wie graue Nebelballen.
Ich greife mir eins der Bänder und wickle es um das sich drehende Rad.
Links ziehend, hinein ins Rad und rechts fließen aus meiner Hand goldene Lichtfäden hinaus ins All.
Vielleicht sollte ich nichts anderes mehr tun, als das.
Dienstag, 6. Februar 2007
Sonntag, 4. Februar 2007
Projektionen
Und innen, tief in mir lacht einer in kindlicher Freude und der Zensor donnert mit machtvoller Stimme:"Hör auf mit dem Blödsinn und kümmere dich um das Geldverdienen".
Sophia reißt die Milchflasche herunter und alles spritzt mir ins Gesicht.Ich schreie, sei doch nicht so hektisch und Mona schreit:"projizieren doch nicht auf das Kind"
Und der Spiegel taucht auf und zerbricht.
Scheiß Projektionen.
Dann noch ein schlechtes Gewissen. Das ist doch toll! Das Gute an einem schlechten Gewissen ist doch, du hast ein schlechtes Gewissen, also musst du doch ein guter Mensch sein.
Oh Maria, was für eine Welt.
Im Atelier sitze ich 3 Stunden und warte auf den Mann vom E-Werk.
Ich schlafe ein und wache auf- merkwürdig, ich kann die Augen nicht öffnen. Tappe eine Zeit lang im dunklen herum, bis sie sich klebrig öffnen. 2 Männer räumen das Atelier aus, das seltsam verändert ist.
Ich streite mit ihnen, weil sie alles zum Chef bringen wollen.
Andere Türen öffnen sich mit Einsichten in unbekannte Nebenräume.Mit schwarzem Leder eingerichtet. Ich suche mit den Augen den Raum ab. An der Wand ein kleiner Schild, den mir Christine, die Nordostfrau vom Nagualzug, gemalt hat. Auf einem Lavasee tanzt ein kleines Mädchen und jongliert mit drei goldenen Kugeln.
Mein Ostschild, Kraft der Vision.
Und dann sehe ich mich am Ofen sitzen und schlafen.
Schon wieder!
Kennst du den Schreck, der dich durchfährt, wenn du unverhofft auf dich selber triffst?
In diesem Augenblick geht das Licht an.
Aufschrecken, erwachen, wieder vereint.
Oh du Mann vom E-Werk, deine Erleuchtung kam gerade im rechten Augenblick
Sophia reißt die Milchflasche herunter und alles spritzt mir ins Gesicht.Ich schreie, sei doch nicht so hektisch und Mona schreit:"projizieren doch nicht auf das Kind"
Und der Spiegel taucht auf und zerbricht.
Scheiß Projektionen.
Dann noch ein schlechtes Gewissen. Das ist doch toll! Das Gute an einem schlechten Gewissen ist doch, du hast ein schlechtes Gewissen, also musst du doch ein guter Mensch sein.
Oh Maria, was für eine Welt.
Im Atelier sitze ich 3 Stunden und warte auf den Mann vom E-Werk.
Ich schlafe ein und wache auf- merkwürdig, ich kann die Augen nicht öffnen. Tappe eine Zeit lang im dunklen herum, bis sie sich klebrig öffnen. 2 Männer räumen das Atelier aus, das seltsam verändert ist.
Ich streite mit ihnen, weil sie alles zum Chef bringen wollen.
Andere Türen öffnen sich mit Einsichten in unbekannte Nebenräume.Mit schwarzem Leder eingerichtet. Ich suche mit den Augen den Raum ab. An der Wand ein kleiner Schild, den mir Christine, die Nordostfrau vom Nagualzug, gemalt hat. Auf einem Lavasee tanzt ein kleines Mädchen und jongliert mit drei goldenen Kugeln.
Mein Ostschild, Kraft der Vision.
Und dann sehe ich mich am Ofen sitzen und schlafen.
Schon wieder!
Kennst du den Schreck, der dich durchfährt, wenn du unverhofft auf dich selber triffst?
In diesem Augenblick geht das Licht an.
Aufschrecken, erwachen, wieder vereint.
Oh du Mann vom E-Werk, deine Erleuchtung kam gerade im rechten Augenblick
Samstag, 3. Februar 2007
Castaneda
Noch einmal, an einem warmen Sommerabend, wenn die Kinder schlafen, den alten Castaneda aus dem Regal holen und von der Freiheit des Kriegers träumen, tagträumen, wegträumen.
Die Freiheit ist wie ein Vogel, der sich einmal auf deinem Weg auf deine Schulter setzt, um kurz zu rasten, dann fliegt er weiter und kommt niemals zurück. Bist du ihm gefolgt? War er schon da? Wird er noch kommen?
Welch wunderbare Melancholie hüllt dich ein, welche Traurigkeit taucht auf.
Das Leben ist wie ein Sonntagnachmittag, du hast ein bisschen geschwitzt, bist herumgesessen und ehe du dich versiehst, ist es Abend geworden.
Einen Freund treffen, der sagt:"Du siehst das dunkle im Wald so gut und der Troll mit der Lederhose, ist das dein Freund?"
Ein ver-rückter der so etwas sagt. Vergessen.
Es gibt auch noch andere Freunde, die gemeinsam den Alltag besiegen wollen. Mit Seminaren aller Art, mit Schamanen aus allen Kulturen, mit Zen und Buddhismus.
Und noch einmal zu Meister Wang. Auch er wird dich anschauen und sagen."Na, hast du es jetzt verstanden? jetzt fängt Kung Fu und Tai Chi erst an.
Und du verbrennst die Kurskarte und vergisst die Bücher, die du schon gelesen hast.
Das kann Don Juan doch nicht gemeint haben, das kann doch nicht wahr sein.
Und dröhnend schlägst du die Tür zu, die das Universum dir geöffnet hat und erwachst klitschnass in deinem Bett.
Nicht schweißgebadet wohlgemerkt, klitschnass.
Aus deinem Bettzeug kannst du das Wasser wringen.
Jetzt reichts. Genug davon.
Im Aufstehen denkst du, die Übungen. Die morgendlichen 3 Seiten.
Seit Monaten. Haben die etwas damit zu tun?
Trotzdem schreiben. Gehirnentleerung, stopping the inner dialog.
Was sagt Monroe dazu?
Hemispärensynchronisation, Ektoplasma.
Wo war ich nur heute in der Nacht. Mein Gott, 20 Jahre Traumarbeit. Jeden Traum kann ich zerpflücken, bis zum letzten Archetyp.
Aber jetzt bricht die Wirklichkeit ein und Angst macht sich breit.
Die Freiheit ist wie ein Vogel, der sich einmal auf deinem Weg auf deine Schulter setzt, um kurz zu rasten, dann fliegt er weiter und kommt niemals zurück. Bist du ihm gefolgt? War er schon da? Wird er noch kommen?
Welch wunderbare Melancholie hüllt dich ein, welche Traurigkeit taucht auf.
Das Leben ist wie ein Sonntagnachmittag, du hast ein bisschen geschwitzt, bist herumgesessen und ehe du dich versiehst, ist es Abend geworden.
Einen Freund treffen, der sagt:"Du siehst das dunkle im Wald so gut und der Troll mit der Lederhose, ist das dein Freund?"
Ein ver-rückter der so etwas sagt. Vergessen.
Es gibt auch noch andere Freunde, die gemeinsam den Alltag besiegen wollen. Mit Seminaren aller Art, mit Schamanen aus allen Kulturen, mit Zen und Buddhismus.
Und noch einmal zu Meister Wang. Auch er wird dich anschauen und sagen."Na, hast du es jetzt verstanden? jetzt fängt Kung Fu und Tai Chi erst an.
Und du verbrennst die Kurskarte und vergisst die Bücher, die du schon gelesen hast.
Das kann Don Juan doch nicht gemeint haben, das kann doch nicht wahr sein.
Und dröhnend schlägst du die Tür zu, die das Universum dir geöffnet hat und erwachst klitschnass in deinem Bett.
Nicht schweißgebadet wohlgemerkt, klitschnass.
Aus deinem Bettzeug kannst du das Wasser wringen.
Jetzt reichts. Genug davon.
Im Aufstehen denkst du, die Übungen. Die morgendlichen 3 Seiten.
Seit Monaten. Haben die etwas damit zu tun?
Trotzdem schreiben. Gehirnentleerung, stopping the inner dialog.
Was sagt Monroe dazu?
Hemispärensynchronisation, Ektoplasma.
Wo war ich nur heute in der Nacht. Mein Gott, 20 Jahre Traumarbeit. Jeden Traum kann ich zerpflücken, bis zum letzten Archetyp.
Aber jetzt bricht die Wirklichkeit ein und Angst macht sich breit.
Donnerstag, 1. Februar 2007
Echo
Stell dir vor, es ist wie immer. Ein heller Sommertag, flirrende Hitze, Gras zu deinen Füßen, Blumen.
Voller Erwartung gehst du auf diesen Berg, du hörst schon, das wunderbare Echo deines Rufes.
Hallen werden die Berge, vielfach gebrochen, von allen Seiten wird es zurückströmen. Zu dir zurück.
Du hast es ausgelöst, eine Lawine von Antworten wird kommen.
Endlich bist du oben. Die Vorfreude durchströmt dich wie ein warmes Bad. Und dann stößt du ihn aus, diesen Ruf, den Alle hören sollen.
Dann die Antwort. Schweigen.
Es dröhnt in deinem Kopf, ergreift dein ganzes Sein. Kälte bricht in dich ein, schneller als ein Sturm. Durchwühlt dich , hüllt dich ein.
Kalter Nebel, kein Sonnenstrahl kann ihn mehr durchdringen.
Bis du es endlich bemerkst.
Du bist allein.
Keiner wird jemals wieder antworten.
Alles was du rufst, fällt ohne Antwort auf dich zurück. Du bist die Frage und du bist die Antwort. Kein Echo mehr. Kein Spiegel, der die Seiten vertauscht, keine Projektionsfläche, die es dir erlaubt, anderen etwas zuzuweisen, das deines ist.
Keine Ausrede, die noch Gewicht hätte. Kein Morgen mehr, nur noch Jetzt.
Ohne Vergangenheit, auf dich selbst zurückgeworfen.
Der ewige Fuchskreis der Gedanken rast in deinem Kopf.
20 Jahre mit Don Juan in Büchern geflirtet, 10 Jahre Tai-Chi und Kung Fu bei Meister Wang, schamanische Seminare mit Swift Dear und ein wundervoller Name vom alten Wolf Storm,
Coyote des Feuers.
Ja, viele Feuerläufe und Schwitzhütten blitzen auf und vergehen wie Wunderkerzen.
Hunderte Anrufungen und Feste im Erdheiligtum und nun das. Das doch nicht!
Nie warst du so allein, so mit dem All-Eins.
Und es gibt keine Antworten mehr.
Was wäre, wenn Gott die Fragen stellte und du die Antwort bist?
Was wäre, wenn dein leben eine Antwort auf eine Frage ist und auf welche Frage?
Die Panik steigt hoch und treibt dich hinunter vom Hügel.
In dein Auto, in dein Selbst?
Zurück in die Stadt, dort wird es ja noch Spiegel geben, Beziehungen, Antworten, Alltag.
Ja Alltag. Leben ohne Fragen. Überleben.
Voller Erwartung gehst du auf diesen Berg, du hörst schon, das wunderbare Echo deines Rufes.
Hallen werden die Berge, vielfach gebrochen, von allen Seiten wird es zurückströmen. Zu dir zurück.
Du hast es ausgelöst, eine Lawine von Antworten wird kommen.
Endlich bist du oben. Die Vorfreude durchströmt dich wie ein warmes Bad. Und dann stößt du ihn aus, diesen Ruf, den Alle hören sollen.
Dann die Antwort. Schweigen.
Es dröhnt in deinem Kopf, ergreift dein ganzes Sein. Kälte bricht in dich ein, schneller als ein Sturm. Durchwühlt dich , hüllt dich ein.
Kalter Nebel, kein Sonnenstrahl kann ihn mehr durchdringen.
Bis du es endlich bemerkst.
Du bist allein.
Keiner wird jemals wieder antworten.
Alles was du rufst, fällt ohne Antwort auf dich zurück. Du bist die Frage und du bist die Antwort. Kein Echo mehr. Kein Spiegel, der die Seiten vertauscht, keine Projektionsfläche, die es dir erlaubt, anderen etwas zuzuweisen, das deines ist.
Keine Ausrede, die noch Gewicht hätte. Kein Morgen mehr, nur noch Jetzt.
Ohne Vergangenheit, auf dich selbst zurückgeworfen.
Der ewige Fuchskreis der Gedanken rast in deinem Kopf.
20 Jahre mit Don Juan in Büchern geflirtet, 10 Jahre Tai-Chi und Kung Fu bei Meister Wang, schamanische Seminare mit Swift Dear und ein wundervoller Name vom alten Wolf Storm,
Coyote des Feuers.
Ja, viele Feuerläufe und Schwitzhütten blitzen auf und vergehen wie Wunderkerzen.
Hunderte Anrufungen und Feste im Erdheiligtum und nun das. Das doch nicht!
Nie warst du so allein, so mit dem All-Eins.
Und es gibt keine Antworten mehr.
Was wäre, wenn Gott die Fragen stellte und du die Antwort bist?
Was wäre, wenn dein leben eine Antwort auf eine Frage ist und auf welche Frage?
Die Panik steigt hoch und treibt dich hinunter vom Hügel.
In dein Auto, in dein Selbst?
Zurück in die Stadt, dort wird es ja noch Spiegel geben, Beziehungen, Antworten, Alltag.
Ja Alltag. Leben ohne Fragen. Überleben.
Mittwoch, 31. Januar 2007
Visionssuche
Also:
Erinnere dich an diese Geschichte, flirrende Hitze, ein Hügel im Sommer und die Erwartung des Echos.
Siegessicher hinauf und den alten Ruf ausstoßend, auf das Echo warten.
Dann Stille. Nichts. Plötzlich bricht diese Hitze in dich ein und es bleibt nur Panik.
Flucht Hals über Kopf.
Und du fragst mich nach einer Vision?
Wie viele willst du denn noch haben!
Sicher, es gibt unendlich Viele, aber ihr Sinn ist immer der Gleiche, Verwirklichung!
Der, der auf der Prärie steht und seinen Speer in den gläsernen Himmel schleudert, auf das dieser in regenbogenfarben zur Erde fällt.
Der, der am Stamm des uralten Baumes steht und seinen Blick frei schweifen lässt.
Domar, König der Trolle, der aus seiner tiefsten Höhle den Schatz seiner Bilder dir gezeigt hat und zu jedem davon noch Erklärung. Allein dort 365 Visionen der Verwirklichung.
Jede Schwitzhütte, jede Reise, jede Maske mit ihrem Gesicht ist Vision.
Und bist du nicht einer Maske gefolgt?
Hast dich nicht auf den Weg gemacht, mich zu finden?
Und schon wieder fragst du. Welche Antwort erhoffst du denn?
Bequem dich zurücklehnen, abwarten und Tee trinken?
Alles was du siehst, ist Vision, auch das Gefühl, jetzt von rechts hinten beobachtet zu werden.
Du glaubst, du hast dich unkenntlich gemacht für die Geister. Nein, eingetreten bist du damit in das Reich der Magie. Kenntlich hast du dich damit gemacht, dem Alltag entfernt.
Hier sitzen am feuer mit bemaltem Gesicht ist Vision genug, wenn du sie leben könntest. Du kannst es!
Gib dich nicht zufrieden mit kleinen Zielen.
Deine Vision ist diese: Der Angst vor Veränderung zu widerstehen, deine Visionen
zu leben und andere daran Anteil haben zu lassen, sie durch diese Angst zu führen.
Sei ein Führer zu den Ratsfeuern der Nacht, an denen Tirsa der Zweigesichtige sitzt und Traumjäger, der dich eingeladen hat.
Auch Wotanaba sitzt dort und jetzt, in diesem Augenblick am Feuer der Nacht bist du bei ihnen.
Der Traum ist Wirklichkeit, die Wirklichkeit Traum.
Sie sitzen mit dir an diesem Feuer und deine Bemalung war die Eintrittskarte in ihre Welt.
Suche diese Feuer in deiner Wirklichkeit auf, sooft du kannst und schreibe mit ihnen, so wird auch dein Traum wahr und deine Wahrheit Traum.
Der Wind dreht sich und bläst dir den rauch in die Augen, bis sie tränen.
Tränen der Freude sollten es sein, dass du jetzt bei ihnen bist.
Also mein freund, auch ich weine Tränen und heiße die herzlich willkommen.
Die Nacht ist deine Zeit.
Liebe, zünde Feuer an, aber schlafe nicht.
Glaube nicht, dass der Traum allein dir weiterhilft!
Stehe auf in der Nacht und schreibe mit deinen Gefährten, dann werden alle Fragen beantwortet.
Schlafen kannst du wenn du tod bist noch genug!
Laß uns aufbrechen noch bevor es Tag wird und gemeinsam Träume jagen.
Wir jagen sie in die Wirklichkeit und die Wirklichkeit in den Traum.
So denke immer daran; wenn du zweifelst vergisst du alles, was du weist.
Aus der Zeit des notwendigen Zweifels bist du längst heraus.
Erinnere dich an diese Geschichte, flirrende Hitze, ein Hügel im Sommer und die Erwartung des Echos.
Siegessicher hinauf und den alten Ruf ausstoßend, auf das Echo warten.
Dann Stille. Nichts. Plötzlich bricht diese Hitze in dich ein und es bleibt nur Panik.
Flucht Hals über Kopf.
Und du fragst mich nach einer Vision?
Wie viele willst du denn noch haben!
Sicher, es gibt unendlich Viele, aber ihr Sinn ist immer der Gleiche, Verwirklichung!
Der, der auf der Prärie steht und seinen Speer in den gläsernen Himmel schleudert, auf das dieser in regenbogenfarben zur Erde fällt.
Der, der am Stamm des uralten Baumes steht und seinen Blick frei schweifen lässt.
Domar, König der Trolle, der aus seiner tiefsten Höhle den Schatz seiner Bilder dir gezeigt hat und zu jedem davon noch Erklärung. Allein dort 365 Visionen der Verwirklichung.
Jede Schwitzhütte, jede Reise, jede Maske mit ihrem Gesicht ist Vision.
Und bist du nicht einer Maske gefolgt?
Hast dich nicht auf den Weg gemacht, mich zu finden?
Und schon wieder fragst du. Welche Antwort erhoffst du denn?
Bequem dich zurücklehnen, abwarten und Tee trinken?
Alles was du siehst, ist Vision, auch das Gefühl, jetzt von rechts hinten beobachtet zu werden.
Du glaubst, du hast dich unkenntlich gemacht für die Geister. Nein, eingetreten bist du damit in das Reich der Magie. Kenntlich hast du dich damit gemacht, dem Alltag entfernt.
Hier sitzen am feuer mit bemaltem Gesicht ist Vision genug, wenn du sie leben könntest. Du kannst es!
Gib dich nicht zufrieden mit kleinen Zielen.
Deine Vision ist diese: Der Angst vor Veränderung zu widerstehen, deine Visionen
zu leben und andere daran Anteil haben zu lassen, sie durch diese Angst zu führen.
Sei ein Führer zu den Ratsfeuern der Nacht, an denen Tirsa der Zweigesichtige sitzt und Traumjäger, der dich eingeladen hat.
Auch Wotanaba sitzt dort und jetzt, in diesem Augenblick am Feuer der Nacht bist du bei ihnen.
Der Traum ist Wirklichkeit, die Wirklichkeit Traum.
Sie sitzen mit dir an diesem Feuer und deine Bemalung war die Eintrittskarte in ihre Welt.
Suche diese Feuer in deiner Wirklichkeit auf, sooft du kannst und schreibe mit ihnen, so wird auch dein Traum wahr und deine Wahrheit Traum.
Der Wind dreht sich und bläst dir den rauch in die Augen, bis sie tränen.
Tränen der Freude sollten es sein, dass du jetzt bei ihnen bist.
Also mein freund, auch ich weine Tränen und heiße die herzlich willkommen.
Die Nacht ist deine Zeit.
Liebe, zünde Feuer an, aber schlafe nicht.
Glaube nicht, dass der Traum allein dir weiterhilft!
Stehe auf in der Nacht und schreibe mit deinen Gefährten, dann werden alle Fragen beantwortet.
Schlafen kannst du wenn du tod bist noch genug!
Laß uns aufbrechen noch bevor es Tag wird und gemeinsam Träume jagen.
Wir jagen sie in die Wirklichkeit und die Wirklichkeit in den Traum.
So denke immer daran; wenn du zweifelst vergisst du alles, was du weist.
Aus der Zeit des notwendigen Zweifels bist du längst heraus.
Schneeberg
Schneeberg, was für ein Name. Können sie ihn sehen? Es gibt ihn wohl überall, aus der dunstigen Ebene aufragend, weiß, abgehoben, sehnsuchtsvoll, sodass sogar der Kaiser ihn besteigen muss.
Ich hab ihn in vielen Ländern gesehen, in Spanien, in China und Tibet in Deutschland und in Wien. ,
Wenn sie an klaren Tagen die Südosttangente Richtung Süden fahren, kurz nach dem Verteilerkreis Favoriten, tauch er am Horizont auf.
Noch im Grau der Stadt, zwischen den dunstig grünen Hügeln des Alpenvorlandes strahlt er in reinem Weiß.
Selbst von hier aus kann ich die breite Riss sehen. Und dann ist er im Stau verschwunden, wie die Illusion eines Berges, eines fernen Versprechens. Hey, es gibt diesen Weg hinauf, diesen langen Weg durch die eigene Geschichte, der du immer begegnest wenn du hinauf steigst.
Und so mach ich mich wieder einmal auf um ihm zu begegnen, meinem Schneeberg.
Ich hab ihn in vielen Ländern gesehen, in Spanien, in China und Tibet in Deutschland und in Wien. ,
Wenn sie an klaren Tagen die Südosttangente Richtung Süden fahren, kurz nach dem Verteilerkreis Favoriten, tauch er am Horizont auf.
Noch im Grau der Stadt, zwischen den dunstig grünen Hügeln des Alpenvorlandes strahlt er in reinem Weiß.
Selbst von hier aus kann ich die breite Riss sehen. Und dann ist er im Stau verschwunden, wie die Illusion eines Berges, eines fernen Versprechens. Hey, es gibt diesen Weg hinauf, diesen langen Weg durch die eigene Geschichte, der du immer begegnest wenn du hinauf steigst.
Und so mach ich mich wieder einmal auf um ihm zu begegnen, meinem Schneeberg.
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