Vor längerer Zeit habe ich hier über den Sturm Cyrill und seine Auswirkungen berichtet.
Aus den sturmzerfetzten Resten einiger Bäume habe ich begonnen, Objekte zu machen.
Um es auch selbst im Auge zu behalten, hier ein kurzes update.
Cyrill 2 ist im Atelier und wird gerade bearbeitet.
Anbei ein Foto, um zu zeigen wie es darum steht.
Die Wanderung auf den Schneeberg steckt mir übrigens noch ganz schön in den Knochen.
Aber man wird offensichtlich auch im älter werden nicht wirklich fitter. Oder?
Mittwoch, 30. Mai 2007
Montag, 28. Mai 2007
Wanderung auf den Schneeberg
So ist das halt mit einem Blog, nächtens schreibe ich in der Hoffnung, es kommt jemand vorbei und schaut mal rein. Da das Rätsel aber noch nicht gelöst ist, schreib ich halt weiter in der Hoffnung, es findet sich jemand, der mehr über solche Objekte weiss, als ich selbst.
Am Pfingstwochenende bin ich dann auf den echten Schneeberg gewandert.
Ich wollte wieder einmal sehen, ob die Imagination meiner eigenen Geschichte mit der Realität noch übereinstimmt.
Wir sind um 6.15 Uhr an der Talstation losgegangen. Wir wollte oben die ersten sein. Nicht aus Wttbewerbsgründen, sondern einfach, um diese Schönheit in Ruhe zu genießen.
Der Schneeberg im ersten Morgenlicht hat uns schon für das frühe Aufstehen entschädigt.
Dem Grafensteig folgend sind wir die breite Riess gequert, um dann direkt aufzusteigen.
Blumen überall. Es war wunderschön.
Über die letzten Schneefelder sind wir an zwei Rudeln von Gemsen vorbeigekommen, die uns sehr nahe herankommen liesen.
9.45 Uhr waren wir oben, allein unter blauem Himmel.
Den Abstieg haben wir über den Fadensteig gemacht und sind dabei gegen den Strom geschwommen. Es ist schon ein bischen mühsam, den vielen Wanderern auszuweichen, die den Schneeberg an diesem schönen Tag auch noch erklimmen wollten.
Wann sie Lust haben diese Tour auch einmal zu machen, kann ich ihnen nur empfehlen, so früh wie möglich aufzubrechen. Es lohnt sich.
So eine Wanderung auf den Schneeberg hat natürlich auch ihre imaginative Seite.
Das erste Stück wird man gefahren, macht seine ersten Schritte noch auf dem Asphalt der Zubringerstrasse. Folgt einen breiten Weg durch den Wald, der sich als kaum noch erkennbarer Fußweg den Berg hinauf zieht.
Über Geröllfelder und Latschen hinein in den nächsten Abbruch.
Mühsam, mit viel Schweiß erklimmt man Höhe um Höhe.
Schaut hinab ins Tal und den fernen Alltag.
Dann, oben, gibt es nur noch einen Weg. Hinuter.
So ist das Leben wohl auch!
Anbei noch ein paar Bilder von dieser Wanderung auf den Schneeberg.
Am Pfingstwochenende bin ich dann auf den echten Schneeberg gewandert.
Ich wollte wieder einmal sehen, ob die Imagination meiner eigenen Geschichte mit der Realität noch übereinstimmt.
Wir sind um 6.15 Uhr an der Talstation losgegangen. Wir wollte oben die ersten sein. Nicht aus Wttbewerbsgründen, sondern einfach, um diese Schönheit in Ruhe zu genießen.
Der Schneeberg im ersten Morgenlicht hat uns schon für das frühe Aufstehen entschädigt.
Dem Grafensteig folgend sind wir die breite Riess gequert, um dann direkt aufzusteigen.
Blumen überall. Es war wunderschön.
Über die letzten Schneefelder sind wir an zwei Rudeln von Gemsen vorbeigekommen, die uns sehr nahe herankommen liesen.
9.45 Uhr waren wir oben, allein unter blauem Himmel.
Den Abstieg haben wir über den Fadensteig gemacht und sind dabei gegen den Strom geschwommen. Es ist schon ein bischen mühsam, den vielen Wanderern auszuweichen, die den Schneeberg an diesem schönen Tag auch noch erklimmen wollten.
Wann sie Lust haben diese Tour auch einmal zu machen, kann ich ihnen nur empfehlen, so früh wie möglich aufzubrechen. Es lohnt sich.
So eine Wanderung auf den Schneeberg hat natürlich auch ihre imaginative Seite.
Das erste Stück wird man gefahren, macht seine ersten Schritte noch auf dem Asphalt der Zubringerstrasse. Folgt einen breiten Weg durch den Wald, der sich als kaum noch erkennbarer Fußweg den Berg hinauf zieht.
Über Geröllfelder und Latschen hinein in den nächsten Abbruch.
Mühsam, mit viel Schweiß erklimmt man Höhe um Höhe.
Schaut hinab ins Tal und den fernen Alltag.
Dann, oben, gibt es nur noch einen Weg. Hinuter.
So ist das Leben wohl auch!
Anbei noch ein paar Bilder von dieser Wanderung auf den Schneeberg.
Sonntag, 20. Mai 2007
Ein Rätsel
Liebe Schneeberg Leser und Innen!
Hier einmal ein Rätsel!
Ich war im Urlaub, in einem europäischen Land und habe zufällig dieses "Objekt" entdeckt. Können sie sich vorstellen wo das ist?
Es gibt darüber keine schriftlichen Unterlagen, jedenfalls habe ich keine gefunden. Nicht in Reisebeschreibungen, nicht in örtlichen Aufzeichnungen. Nichts.
Diese Pyramide ist aus einem monolithischen Block herausgehauen. Ca. 8x8 Meter am Sockel. Mit einem Eingang am westlichen Teil. Die Höhlung bietet Platz für ungefähr 5 Personen. Sie ist nach den Himmelsrichtungen ausgerichtet. Der Eingang ist im Westen.
Ich würde mich wirklich freuen, wenn jemand etwas über dieses unbekannte Objekt weiß.
Also, schreiben sie mir unter der Kommentarfunktion auf diesem Blog etwas dazu.
Hier einmal ein Rätsel!
Ich war im Urlaub, in einem europäischen Land und habe zufällig dieses "Objekt" entdeckt. Können sie sich vorstellen wo das ist?
Es gibt darüber keine schriftlichen Unterlagen, jedenfalls habe ich keine gefunden. Nicht in Reisebeschreibungen, nicht in örtlichen Aufzeichnungen. Nichts.
Diese Pyramide ist aus einem monolithischen Block herausgehauen. Ca. 8x8 Meter am Sockel. Mit einem Eingang am westlichen Teil. Die Höhlung bietet Platz für ungefähr 5 Personen. Sie ist nach den Himmelsrichtungen ausgerichtet. Der Eingang ist im Westen.
Ich würde mich wirklich freuen, wenn jemand etwas über dieses unbekannte Objekt weiß.
Also, schreiben sie mir unter der Kommentarfunktion auf diesem Blog etwas dazu.
Freitag, 4. Mai 2007
Thüringen
Ich hatte schon darüber berichtet. Der Sturm Cyrill hat nicht nur am Unterberg und am Schneeberg gewütet, sondern auch in meiner Heimat. In Thüringen. Dort gibt es zwar keinen Schneeberg, aber einen Schneekopf.
Die Bilder gleichen sich, doch jetzt ist Frühling und es zeigt sich das ewige Wunder des neuen Anfangs.
Für mich ist es ein schönes Gleichniss. Der alte Baum ist zerborsten, doch schon ist er umgeben vom Grün des Frühlings.
Wenn doch unsere Wege auch so wären, sie sind es!
Ob wir es sehen?
Was aber bleibt vom Alten?
In diesem Fall Berge von Holz!
Die Bilder gleichen sich, doch jetzt ist Frühling und es zeigt sich das ewige Wunder des neuen Anfangs.
Für mich ist es ein schönes Gleichniss. Der alte Baum ist zerborsten, doch schon ist er umgeben vom Grün des Frühlings.
Wenn doch unsere Wege auch so wären, sie sind es!
Ob wir es sehen?
Was aber bleibt vom Alten?
In diesem Fall Berge von Holz!
Dienstag, 10. April 2007
Ostern
Ostern ist vorbei und meine Annäherung an den Schneeberg schreitet voran.
Nicht wie sie vielleicht denken, mit dem Auto hin und dann rauf. Nein.
Wie sie schon gemerkt haben ist meine Annäherung an den Schneeberg eine andere, oder kommen sie sich selbst so schnell nahe?
Na ja, auf dem Berg und rund herum war ich schon oft. Aber auf meinem inneren Schneeberg ist der Weg doch ein anderer und so schleiche ich mich langsam an.
Dieses Wochenende war ich auf der Gauermannhütte, meine Lieblingshütte in dieser Gegend.
Ein wunderbarer Westblick und natürlich ein noch schönerer auf den fast greifbaren Schneeberg.
Die Gauermannhütte ist mein Westplatz. Berg hinter Berg, bis alles im Dunst verschwimmt.
Ergreifen und Loslassen, Kraft der Materie. Sitzen und warten. Sie sollten einmal auf diese Hütte gehen.
Eine alte Hütte, ohne Strom und modernistische Details. Dort können sie am Abend noch gelegentlich ein paar alte Damen auf dem Akkordeon lauschen und des Mogens aufbrechen zum Schneeberg.
Ich zeige hier 2 Bilder vom Wochenende, damit sie eine Vorstellung davon bekommen, wohin die Reise führt.
Ein Bild Richtung Westen und ein Bild Gauermannhütte mit Blick zum Schneeberg.

Nicht wie sie vielleicht denken, mit dem Auto hin und dann rauf. Nein.
Wie sie schon gemerkt haben ist meine Annäherung an den Schneeberg eine andere, oder kommen sie sich selbst so schnell nahe?
Na ja, auf dem Berg und rund herum war ich schon oft. Aber auf meinem inneren Schneeberg ist der Weg doch ein anderer und so schleiche ich mich langsam an.
Dieses Wochenende war ich auf der Gauermannhütte, meine Lieblingshütte in dieser Gegend.
Ein wunderbarer Westblick und natürlich ein noch schönerer auf den fast greifbaren Schneeberg.
Die Gauermannhütte ist mein Westplatz. Berg hinter Berg, bis alles im Dunst verschwimmt.
Ergreifen und Loslassen, Kraft der Materie. Sitzen und warten. Sie sollten einmal auf diese Hütte gehen.
Eine alte Hütte, ohne Strom und modernistische Details. Dort können sie am Abend noch gelegentlich ein paar alte Damen auf dem Akkordeon lauschen und des Mogens aufbrechen zum Schneeberg.
Ich zeige hier 2 Bilder vom Wochenende, damit sie eine Vorstellung davon bekommen, wohin die Reise führt.
Ein Bild Richtung Westen und ein Bild Gauermannhütte mit Blick zum Schneeberg.

Dienstag, 27. März 2007
Schamanismus und Träume 2.Teil
Hier nun der 2.Teil auf dem Schneeberg-Blog
Das Träumen findet auch außerhalb des Körpers statt, es führt in die Ganzheit des Seins, denn dieses ist ja offensichtlich auch nicht an den Körper gebunden.
Aus Sicht des träumenden Schamanen stellen sich völlig andere Fragen.
Wer trägt die Verantwortung für ihre Handlungen im Traum?
Haben meine Traumhandlungen Auswirkungen auf die „Realität“?
Kann es sein, dass meine Traumfiguren mehr wissen, als ich ?
Usw.
Was kann der Schüler vom Schamanen lernen?
Er kann zumindest das luzide Träumen erlernen, als ersten Schritt in die Welt der Schamanen.
Und auch hier wieder ist alles eine Frage der Energie.
Wir verbrauchen im Alltag all unsere Energie und haben kaum Reserven für die Traumwelt, jedenfalls nicht für die Erinnerung.
Er wird ihn lehre, Energie anders zu verwenden und in stetiger Wiederholung, wie es zB. auch Tholey lehrte, sich einen Weg in das luzide Träumen zu bahnen.
Tun sie es auch!
Der Prozess ist einfach. Fragen sie sich mehrmals am Tag DIE Frage:
Wach ich oder Träum ich.
Machen sie einen Realitätscheck, schauen sie, ob alles um sie herum ihrer tatsächlichen Situation entspricht. Welcher Tag ist heute etc.
Irgendwann, wenn sie lange genug kontinuierlich Üben und wenn sie es wollen, wird diese Situation auch im Traum auftauchen.
Erinnern sie sich an sich selbst und schon sind sie luzid. Na ja, jedenfalls haben sie den ersten Schritt getan.
Aber das ist der Weg:
Kontrollierter Umgang mit der persönlichen Energie
Wiederholung der Übung, bis es passiert
Selbsterinnerung
Die Welt des luziden Traumes wird sie für alle Mühen entschädigen.
Das ist der erste Schritt in eine größere Welt, die Welt des bewussten Träumens.
Doch lange bevor wir über das luzide Träumen reden können, kommt die Traumerinnerung.
Was nützt es ihnen, wenn sie luzid werden und es in der Früh vergessen haben.
Wie kann man diese verbessern, falls sie es wollen.
Klar, alles eine Frage der Energie. Energie, die wir durch unsere ständige Selbstbespiegelung verbrauchen.
Es ist eine Frage der Absicht.
Hier kommen wir zu einem anderen Punkt, der das Verständnis des Schamanismus sehr erschwert. Wir verwenden die gleichen Worte, aber mit völlig anderen Inhalten. Aber das ist wohl eine andere Geschichte.
Also, sie müssen es beabsichtigen, dh. mit voller Kraft und Klarheit den Willen darauf ausrichten.
Schreiben sie ihre Träume auf und hören sie nicht wieder damit auf.
Es ist ein Signal an ihre Seele, an ihr inneres Kind oder woran immer sie glauben, an ihre Absicht!
Hey, ich nehme mich ernst, ich mag mich als Ganzes und jetzt will ich wissen, was des Nächtens so abgeht.
Und natürlich Disziplin. Ja. Sagen wir halt Traumdisziplin dazu. Bleiben sie dran. Es funktioniert und ist wunderbar.
Es gibt natürlich auch technische Hilfsmittel, von denen die Schamanen nicht einmal träumen konnten, die den Einstieg in die Welt des luziden Traumes erleichtern.
Ich persönlich mag sie nicht, aber vielleicht ist es ja ihr Weg.
Der einfachste und auch für mich immer noch der Beste diese helfer ist ein Wecker.
Stellen sie sich den Wecker auf 2.00Uhr und lassen ihn klingeln. Wozu?
Damit sie aufwachen! Möglichst aus einem Traum.
Ihre Traumerinnerung wird es zu schätzen wissen.
Stehen sie kurz auf, schreiben sich den Traum auf und gehen wieder schlafen.
Es wirkt!
Sollten sie in die Gefilde des luziden Traumes vordringen wollen, mit Hilfsmitteln, dann kann ich ihnen die Traumbrille empfehlen.
Aufsetzen, einschlafen und sobald sie in die REM-Phase eintreten blinkt sie ihre Traumbrille an. Schauen sie dazu auf die Website meiner guten Bekannten,
Brigitte Holzinger/ http://www.traum.ac.at/ sie ist Expertin für diese Art des Träumens.
Zurück zu den Schamanen. Wenn sie wirklich Träumen lernen wollen, dann gibt es nur einen Weg.
Werden sie luzid und dann machen sie sich auf die Suche nach einem Traumlehrer/Traumlehrerin, im Traum natürlich.
Leider gibt es in der tonalischen Welt nicht sehr viele Traumlehrer, aber im Nagual werden sie fündig.
Mein Traumlehrer hat mir schon die unglaublichsten Übungen beigebracht, hauptsächlich im fliegen. Wunderbar!
Aus schamanischer Sichtweise ist der Umgang mit den Träumen durch die wissenschaftliche Medizin und teilweise auch die Psychotherapie zumindest etwas skurril!
Die Medizin versucht durch Schlaf und Traumforschung hinter das Phänomen zu schauen. Aber wie unser großer Goethe schon sagte, es gibt nichts hinter den Phänomenen, sie sind es.
Suchen sie mal die Stelle im Gehirn, wo das Träumen stattfindet, wenn sie nicht einmal annehmen dürfen, dass es dort nicht, zumindest nicht immer, stattfindet.
Das Traumgeschehen ist ein ganzheitlicher Prozess, der nur durch eine Abspaltung messbar und kontrollierbar wird.
Wer will das schon.
Lassen sie sich nicht ins Boxhorn jagen! Es gibt viele verschiedene Weltsichten, die der Wissenschaftlichkeit ist nur eine unter vielen.
So wie natürlich auch die Sicht der Schamanen eine steinzeitliche ist.
Unsere Aufgabe liegt wohl darin, die Vielfalt zu erhalten und zu bestätigen.
Auch beim Träumen.
Traumdeutung ist kein Retortenprodukt, es funktioniert nicht mit Datenbanken und einstudierten Abfolgen.
Es ist ein lebendiger Prozess.
Nehmen sie ihren Therapeuten mit in ihren luziden Traum, wenn sie es können und unterhalten sich dort einmal mit ihm.
Warum, so könnten sie jetzt fragen, vermitteln die heutigen Schamanen so wenig über das Träumen.
Weil eben gerade dieser ganzheitliche Prozess nicht mehr gelebt wird.
Ein Seminar ist keine Stammesgesellschaft.
Wenn ihre Zeit von Freitag bis Sonntag währt, ist nicht vie Vermittlung möglich.
Auch nicht in einer Woche.
Selbst wenn sie die unglaubliche Chance hätten, von einem tibetischen Schamanen ausgebildet zu werden, werden sie kein Tibeter.
Der kulturelle Background prägt uns alle, ob wir es wollen oder nicht.
Und so finden wir heute in Europa, wenn wir suchen, exzellente Traumlehrer und Traumlehrerinnen.
Wir haben viel Geld und Zeit in unser Seminarwissen investiert, um vielleicht festzustellen, das es eigentlich ganz einfach ist.
Das was wir suchen gibt es überall.
Die Schamanen aus verschiedenen Kulturen haben uns zu diesem ganzheitlichen Wissen zurückgeführt. Vielleicht ist es an der Zeit, eine wirkliche Verbindung zwischen dem Wissen der Steinzeit und unserem zu suchen, ansonsten wird der Schamanismus als Folklore untergehen.
Was kann ich ihnen anbieten?
Ja! Kommen sie zu den Ratsfeuern der Nacht!
Was ist das?
Die Schamanen erzählen, dass wir zumindest 8 Persönlichkeitsanteile haben.
Aufgefächert in den 8 Richtungen.
Finden sie heraus, welche ihrer Anteile sie in welche Richtung setzen wollen. Dann gehen sie schlafen und werden luzid. Das haben sie ja schon im Programm.
Gehen sie zu einem Lagerfeuer um das herum ihre 7 und sie selbst sitzen.
Das Ratsfeuer der Nacht!
Besprechen sie alles, was notwendig ist, lernen sie sich kennen.
Diese schamanische Traumlektion ist unendlich befreiend und kraftvoll.
Sie kannten sie nicht? Bei wem haben sie gelernt?
Dort können sie auch ihren Traumlehrer finden und die merkwürdige Erfahrung machen, dass Traumfiguren oft mehr wissen, als sie.
Die Ratsfeuer der Nacht werfen die Frage auf, ob man sich im Traum treffen kann. Haben sich die Schamanen im Traum getroffen, so wie es auch von Yogis berichtet wird?
Sie haben und sie tun es noch!
Voraussetzung ist ein bewusstes in den Traum hineingehen, luzid werden und vielleicht sogar eine oobe haben.
Nächtelanges gemeinsames Trommeln, in einen Rhythmus kommen sind hervorragende Helfer bei dieser Übung.
Verabreden sie sich zB. am Stephansplatz in Wien, entzünden sie ein Ratsfeuer der Nacht/natürlich nur im Traum/ und laden sie ihre Traumfreunde ein.
Vergleichen sie am nächsten Tag ihre Erlebnisse und fangen sie noch mal von vorn an.
Wenn sie ihren Stamm haben, ihre Gruppe, dann können sie mit ihnen dieses unglaubliche Abenteuer des Bewusstseins erleben.
Sie müssen es wollen, es beabsichtigen.
Das Wollen ist die Offenheit des Herzens, die Entscheidung, Ja oder Nein zui sagen, ist der Weg mit Herz.
Die Freiheit des Traumes ist wie die Freiheit des Alltags. Sie müssen sie sich nehmen!
Die Freiheit des Traumes ist die unendliche Potentialität des Lebens wahrzunehmen.
Sie ist die Unendlichkeit des Bewusstseins zu akzeptieren und alle Grenzen und Begrenzungen als das zu sehen, was sie sind.
Tore, durch die wir schreiten können, da es sie gibt.
Keine Angst vor Besserwissern, keine Angst vor der Wissenschaft.
Vertrauen sie ihrem Inneren.
Schamanismus ist und bleibt auch in unserer Zeit eine Herausforderung.
Die Kraft der Träume ist ungebrochen und wenn sie den Mut und die Disziplin aufbringen, dieses Abenteuer zu wagen, dann sind sie verbunden mit den Schamanen und Hexen aller Zeiten.
Treffen wir uns an den Ratsfeuern der Nacht.
Südwesten
In den Tiefen
des Traumes
ein Fenster öffnen
die Flügel der Absicht
ausbreiten
hinausschweben ins
Unsagbare Abenteuer
des Bewusstseins
Krallt sich der Feind
Klarheit
ins Genick
flüstert mir zu
ich weiß ja eh schon alles
es gibt nichts neues
will mich halten
in der alten
Gewohnheit
Aufschreiend
werde ich gewahr
ein Traum
ich bin im Traum
mit allen Sinnen
allen Erinnerungen
Euphorie flammt auf
droht mich zu überschwemmen
nur ruhig
nur ruhig
ein Traum
klar bleibend
suche ich meine Hände
halte sie vor`s Gesicht
behandschuht
und fliege hinaus
in die Welt
jenseits der Deutung
Intensität des Erlebens
Farben voller Pracht
Linien aus Energie
und
Bewusstheit
Feen, Zwerge, Elfen und Trolle
und ein schlafender Träumer
der mich träumt
Wach auf
wach endlich auf
begreife
auch dieser Traum
ist ein Traum
solange
ER
schläft.
Das Träumen findet auch außerhalb des Körpers statt, es führt in die Ganzheit des Seins, denn dieses ist ja offensichtlich auch nicht an den Körper gebunden.
Aus Sicht des träumenden Schamanen stellen sich völlig andere Fragen.
Wer trägt die Verantwortung für ihre Handlungen im Traum?
Haben meine Traumhandlungen Auswirkungen auf die „Realität“?
Kann es sein, dass meine Traumfiguren mehr wissen, als ich ?
Usw.
Was kann der Schüler vom Schamanen lernen?
Er kann zumindest das luzide Träumen erlernen, als ersten Schritt in die Welt der Schamanen.
Und auch hier wieder ist alles eine Frage der Energie.
Wir verbrauchen im Alltag all unsere Energie und haben kaum Reserven für die Traumwelt, jedenfalls nicht für die Erinnerung.
Er wird ihn lehre, Energie anders zu verwenden und in stetiger Wiederholung, wie es zB. auch Tholey lehrte, sich einen Weg in das luzide Träumen zu bahnen.
Tun sie es auch!
Der Prozess ist einfach. Fragen sie sich mehrmals am Tag DIE Frage:
Wach ich oder Träum ich.
Machen sie einen Realitätscheck, schauen sie, ob alles um sie herum ihrer tatsächlichen Situation entspricht. Welcher Tag ist heute etc.
Irgendwann, wenn sie lange genug kontinuierlich Üben und wenn sie es wollen, wird diese Situation auch im Traum auftauchen.
Erinnern sie sich an sich selbst und schon sind sie luzid. Na ja, jedenfalls haben sie den ersten Schritt getan.
Aber das ist der Weg:
Kontrollierter Umgang mit der persönlichen Energie
Wiederholung der Übung, bis es passiert
Selbsterinnerung
Die Welt des luziden Traumes wird sie für alle Mühen entschädigen.
Das ist der erste Schritt in eine größere Welt, die Welt des bewussten Träumens.
Doch lange bevor wir über das luzide Träumen reden können, kommt die Traumerinnerung.
Was nützt es ihnen, wenn sie luzid werden und es in der Früh vergessen haben.
Wie kann man diese verbessern, falls sie es wollen.
Klar, alles eine Frage der Energie. Energie, die wir durch unsere ständige Selbstbespiegelung verbrauchen.
Es ist eine Frage der Absicht.
Hier kommen wir zu einem anderen Punkt, der das Verständnis des Schamanismus sehr erschwert. Wir verwenden die gleichen Worte, aber mit völlig anderen Inhalten. Aber das ist wohl eine andere Geschichte.
Also, sie müssen es beabsichtigen, dh. mit voller Kraft und Klarheit den Willen darauf ausrichten.
Schreiben sie ihre Träume auf und hören sie nicht wieder damit auf.
Es ist ein Signal an ihre Seele, an ihr inneres Kind oder woran immer sie glauben, an ihre Absicht!
Hey, ich nehme mich ernst, ich mag mich als Ganzes und jetzt will ich wissen, was des Nächtens so abgeht.
Und natürlich Disziplin. Ja. Sagen wir halt Traumdisziplin dazu. Bleiben sie dran. Es funktioniert und ist wunderbar.
Es gibt natürlich auch technische Hilfsmittel, von denen die Schamanen nicht einmal träumen konnten, die den Einstieg in die Welt des luziden Traumes erleichtern.
Ich persönlich mag sie nicht, aber vielleicht ist es ja ihr Weg.
Der einfachste und auch für mich immer noch der Beste diese helfer ist ein Wecker.
Stellen sie sich den Wecker auf 2.00Uhr und lassen ihn klingeln. Wozu?
Damit sie aufwachen! Möglichst aus einem Traum.
Ihre Traumerinnerung wird es zu schätzen wissen.
Stehen sie kurz auf, schreiben sich den Traum auf und gehen wieder schlafen.
Es wirkt!
Sollten sie in die Gefilde des luziden Traumes vordringen wollen, mit Hilfsmitteln, dann kann ich ihnen die Traumbrille empfehlen.
Aufsetzen, einschlafen und sobald sie in die REM-Phase eintreten blinkt sie ihre Traumbrille an. Schauen sie dazu auf die Website meiner guten Bekannten,
Brigitte Holzinger/ http://www.traum.ac.at/ sie ist Expertin für diese Art des Träumens.
Zurück zu den Schamanen. Wenn sie wirklich Träumen lernen wollen, dann gibt es nur einen Weg.
Werden sie luzid und dann machen sie sich auf die Suche nach einem Traumlehrer/Traumlehrerin, im Traum natürlich.
Leider gibt es in der tonalischen Welt nicht sehr viele Traumlehrer, aber im Nagual werden sie fündig.
Mein Traumlehrer hat mir schon die unglaublichsten Übungen beigebracht, hauptsächlich im fliegen. Wunderbar!
Aus schamanischer Sichtweise ist der Umgang mit den Träumen durch die wissenschaftliche Medizin und teilweise auch die Psychotherapie zumindest etwas skurril!
Die Medizin versucht durch Schlaf und Traumforschung hinter das Phänomen zu schauen. Aber wie unser großer Goethe schon sagte, es gibt nichts hinter den Phänomenen, sie sind es.
Suchen sie mal die Stelle im Gehirn, wo das Träumen stattfindet, wenn sie nicht einmal annehmen dürfen, dass es dort nicht, zumindest nicht immer, stattfindet.
Das Traumgeschehen ist ein ganzheitlicher Prozess, der nur durch eine Abspaltung messbar und kontrollierbar wird.
Wer will das schon.
Lassen sie sich nicht ins Boxhorn jagen! Es gibt viele verschiedene Weltsichten, die der Wissenschaftlichkeit ist nur eine unter vielen.
So wie natürlich auch die Sicht der Schamanen eine steinzeitliche ist.
Unsere Aufgabe liegt wohl darin, die Vielfalt zu erhalten und zu bestätigen.
Auch beim Träumen.
Traumdeutung ist kein Retortenprodukt, es funktioniert nicht mit Datenbanken und einstudierten Abfolgen.
Es ist ein lebendiger Prozess.
Nehmen sie ihren Therapeuten mit in ihren luziden Traum, wenn sie es können und unterhalten sich dort einmal mit ihm.
Warum, so könnten sie jetzt fragen, vermitteln die heutigen Schamanen so wenig über das Träumen.
Weil eben gerade dieser ganzheitliche Prozess nicht mehr gelebt wird.
Ein Seminar ist keine Stammesgesellschaft.
Wenn ihre Zeit von Freitag bis Sonntag währt, ist nicht vie Vermittlung möglich.
Auch nicht in einer Woche.
Selbst wenn sie die unglaubliche Chance hätten, von einem tibetischen Schamanen ausgebildet zu werden, werden sie kein Tibeter.
Der kulturelle Background prägt uns alle, ob wir es wollen oder nicht.
Und so finden wir heute in Europa, wenn wir suchen, exzellente Traumlehrer und Traumlehrerinnen.
Wir haben viel Geld und Zeit in unser Seminarwissen investiert, um vielleicht festzustellen, das es eigentlich ganz einfach ist.
Das was wir suchen gibt es überall.
Die Schamanen aus verschiedenen Kulturen haben uns zu diesem ganzheitlichen Wissen zurückgeführt. Vielleicht ist es an der Zeit, eine wirkliche Verbindung zwischen dem Wissen der Steinzeit und unserem zu suchen, ansonsten wird der Schamanismus als Folklore untergehen.
Was kann ich ihnen anbieten?
Ja! Kommen sie zu den Ratsfeuern der Nacht!
Was ist das?
Die Schamanen erzählen, dass wir zumindest 8 Persönlichkeitsanteile haben.
Aufgefächert in den 8 Richtungen.
Finden sie heraus, welche ihrer Anteile sie in welche Richtung setzen wollen. Dann gehen sie schlafen und werden luzid. Das haben sie ja schon im Programm.
Gehen sie zu einem Lagerfeuer um das herum ihre 7 und sie selbst sitzen.
Das Ratsfeuer der Nacht!
Besprechen sie alles, was notwendig ist, lernen sie sich kennen.
Diese schamanische Traumlektion ist unendlich befreiend und kraftvoll.
Sie kannten sie nicht? Bei wem haben sie gelernt?
Dort können sie auch ihren Traumlehrer finden und die merkwürdige Erfahrung machen, dass Traumfiguren oft mehr wissen, als sie.
Die Ratsfeuer der Nacht werfen die Frage auf, ob man sich im Traum treffen kann. Haben sich die Schamanen im Traum getroffen, so wie es auch von Yogis berichtet wird?
Sie haben und sie tun es noch!
Voraussetzung ist ein bewusstes in den Traum hineingehen, luzid werden und vielleicht sogar eine oobe haben.
Nächtelanges gemeinsames Trommeln, in einen Rhythmus kommen sind hervorragende Helfer bei dieser Übung.
Verabreden sie sich zB. am Stephansplatz in Wien, entzünden sie ein Ratsfeuer der Nacht/natürlich nur im Traum/ und laden sie ihre Traumfreunde ein.
Vergleichen sie am nächsten Tag ihre Erlebnisse und fangen sie noch mal von vorn an.
Wenn sie ihren Stamm haben, ihre Gruppe, dann können sie mit ihnen dieses unglaubliche Abenteuer des Bewusstseins erleben.
Sie müssen es wollen, es beabsichtigen.
Das Wollen ist die Offenheit des Herzens, die Entscheidung, Ja oder Nein zui sagen, ist der Weg mit Herz.
Die Freiheit des Traumes ist wie die Freiheit des Alltags. Sie müssen sie sich nehmen!
Die Freiheit des Traumes ist die unendliche Potentialität des Lebens wahrzunehmen.
Sie ist die Unendlichkeit des Bewusstseins zu akzeptieren und alle Grenzen und Begrenzungen als das zu sehen, was sie sind.
Tore, durch die wir schreiten können, da es sie gibt.
Keine Angst vor Besserwissern, keine Angst vor der Wissenschaft.
Vertrauen sie ihrem Inneren.
Schamanismus ist und bleibt auch in unserer Zeit eine Herausforderung.
Die Kraft der Träume ist ungebrochen und wenn sie den Mut und die Disziplin aufbringen, dieses Abenteuer zu wagen, dann sind sie verbunden mit den Schamanen und Hexen aller Zeiten.
Treffen wir uns an den Ratsfeuern der Nacht.
Südwesten
In den Tiefen
des Traumes
ein Fenster öffnen
die Flügel der Absicht
ausbreiten
hinausschweben ins
Unsagbare Abenteuer
des Bewusstseins
Krallt sich der Feind
Klarheit
ins Genick
flüstert mir zu
ich weiß ja eh schon alles
es gibt nichts neues
will mich halten
in der alten
Gewohnheit
Aufschreiend
werde ich gewahr
ein Traum
ich bin im Traum
mit allen Sinnen
allen Erinnerungen
Euphorie flammt auf
droht mich zu überschwemmen
nur ruhig
nur ruhig
ein Traum
klar bleibend
suche ich meine Hände
halte sie vor`s Gesicht
behandschuht
und fliege hinaus
in die Welt
jenseits der Deutung
Intensität des Erlebens
Farben voller Pracht
Linien aus Energie
und
Bewusstheit
Feen, Zwerge, Elfen und Trolle
und ein schlafender Träumer
der mich träumt
Wach auf
wach endlich auf
begreife
auch dieser Traum
ist ein Traum
solange
ER
schläft.
Montag, 26. März 2007
Schamanismus und Träumen 1.Teil
Dieses Thema ist für mich ein bedeutsamer Teil meiner Wanderung zum Schneeberg.
Zu meinem Schneeberg.
Der nachfolgende Artikel erscheint auch auf dem Blog Traeumedeuten und Stadtschamanen, da dieses Thema in diese Blogs passt.
Schamanismus und Traum
Die Grundlage aller schamanischer Kulturen ist eine ganzheitliche Weltsicht.
Der Mensch ist Teil der Natur und alles was passiert, ist Teil des Ganzen.
Auch was in mir passiert.
So wie Innen, so Außen, so wie Oben, so Unten.
Die alltägliche Realität im Wachzustand, Tonal, hat die gleiche Bedeutung wie die Traumrealität, Nagual.
Es gibt keinen Unterschied in der Bedeutung.
Viele Anthropologen haben das bis heute nicht verstanden, da sie selbst nie ein out of Body experience ( OBE) hatten und sich deren „Realität“ nicht vorstellen können.
Viele der schamanischen Geschichten berichten aber Traumerlebnisse und nicht alltagsreale Geschehnisse.
Diese Trennung haben erst wir mit der so genannten wissenschaftlichen Arbeitsweise eingeführt.
Der Schamane träumt die Realität und bringt erst damit aus dem Traum Dinge in seine Welt.
Für ihn gibt es keinen Unterschied zwischen diesen Ebenen. Er kann sie sehr wohl unterscheiden, aber beide haben gleichwertigen Sinn und Bedeutung.
Erst unsere Sicht auf die Welt der Schamanen hat die Imagination als ein „extra“ darzustellen versucht.
Die Gretchenfrage der Traumarbeit ist doch wohl: wo findet das Träumen statt?
Nur im Kopf oder auch außerhalb?
Da scheiden sich die Geister. Besonders die Hilfsgeister der Schamanen werden lautstark protestieren, sollten sie alle im Kopf des Schamanen platz haben.
Von wo aus findet also Traumdeutung statt. Oder besser, kann man auch einen Traum deuten, der außerhalb des Kopfes stattfindet?
Der Traum als Königsweg zum Unterbewusstsein, wie ihn Freud bezeichnet hat, ist eben nur ein teil der Träume. Vielleicht war zu Zeiten Freuds die Diskussion über das „Wo“ des Träumens nicht an der Tagesordnung.
So bleibt die Beantwortung dieser Frage doch dem Träumer und der Träumerin überlassen, da eine wissenschaftliche Aussage dazu nicht zu finden ist.
Im Gegensatz zu den Schamanen bleibt uns wohl nur der Realitätsvergleich, die Archetypen und andere Hilfskonstruktionen, um einen ganzheitlichen Prozess zu beschreiben.
Castanedas Buchtitel „Die Kunst des Träumens“ lässt vermuten, das aus Sicht des Don Juan das Träumen eine Kunst sei.
So wie alle Ideen, nach schamanischer Sicht, aus der unendlichen Potentialität des Seins entspringen und wir unseren Teil aktualisieren, so kommen auch die Träume aus einem energetischen Bewusstsein und nicht nur aus uns selbst.
Wir sehen die Welt zuerst als Materie und dann, nach Schulweisheit, als Energie.
Der Schamane sieht die Welt als Energie und dann, aus seiner Erfahrung, als Materie.
Diese unterschiedliche Sichtweise ist Grundlage für eine Menge Missverständnisse.
Da alles Energie ist, ist auch das Traumgeschehen zuerst energetisch zu verstehen.
Im Trau hat der bewusste Träumer Zugang zu seiner gesamten Potentialität, dh. Auch zu einer unerschöpflichen Vielfalt des Seins.
Schöpft er oder sie aus dieser Potentialität, so ist das in unserer Realität ein Akt der Kreativität, mit der das Träumen immer verbunden ist.
Ist das Kunst. Vielleicht!
Der ungehobene Schatz der Träume, das Neue in die Welt zu bringen, ist Teil der Profession des Schamanen und natürlich auch der Hexe.
Die Realität wachzuträumen, dem schlafenden Träumer als „Mensch im All“ zu wecken, sich mit ihm zu verbinden, ist Aufgabe des Schamanen.
Der Traum gibt uns die Möglichkeit, alles zu testen, jede nur erdenkliche Situation auszuprobieren. Jedenfalls dann, wenn wir unser Geburtsrecht, den luziden Traum, wahrnehmen. Wir können es! Wir haben es nur vergessen lassen! Ja, vergessenlassen. Träumen sie sich wach!
Haben sie als Teilnehmer eines schamanischen Seminars luzid Träumen gelernt?
Warum nicht?
Die Antwort ist leicht, weil die meisten der Lehrer es selbst nicht können. Man kann es nicht vorzeigen, niemanden damit beeindrucken, also was soll es?
Die Vermittlung des Wissens der Schamanen ist nur zu einem geringen Teil ein vermitteln von Strukturen und Techniken. Sie lernen viel über Räder aller Art und viel über Folklore.
Wenig über die praktische Nutzanwendung des Verstehens von Tonal und Nagual.
Das Nagual ist aber nicht die Anleitung zu einer Trancereise, zu einer Imagination mit Trommelschlag, sondern das tatsächliche Eintauchen in die Anderswelt, die Welt der Träume.
Wo sind die großen schamanischen Lehrer, die ihren Schülern auch das Träumen lehren?
Praktisch und nicht nur theoretisch.
Wir haben als westliche Menschen schon lange keine Traumkultur mehr.
Warum?
Wenn sie jemals luzid geträumt haben, oder eine OBE hatten, dann wissen sie, das ihr Seminarleiter nicht anwesend war( sorry, für die wenigen, die es können)
Der Traum ist nicht überprüfbar!
Wir können über glühende Asche gehen und tun es auch, oder in einer Schwitzhütte eine Ahnung von schamanischen Ritualen bekommen, aber wir können niemanden in seine Träume begleiten. Oder können sie es?
Nachprüfbar im Doppelblindversuch!
In der Traumarbeit verlieren sie jede Macht über ihren Schüler. Es sei denn, sie setzen ihm oder ihr eine Traumdeutung vor, die auf erlernten Symbolen fußt.
Die modernen Schamanen europäischer Machart, die sich jahrelang durch „geheime“ Räder büffeln, um in der Hierarchie aufzusteigen, habe die essentiellen Techniken des Träumens nicht erlernt.
Was wird vermittelt?
Aus meiner 25 jährigen Beobachtung der Szene werden Strukturen und Techniken vermittelt, viel Theorie und Folklore, Lieder und Tänze, Federn und Räucherwerk und sogar Adlertänze und Visionssuchen. Das ist auch gut so.
Aber Träumen?
Der Weg des Träumens, der durchaus noch bekannt ist, ist ein langwieriger schwerer, sagen die Einen und ein freudvoller schneller, sagen die Anderen.
Auf jeden Fall ein Weg mit Herz, einer der Freiheit.
Und so ist das Träumen für mich zum Prüfstein geworden.
Wie stehts mit deinen Träumen?
Durch welches Tor bist du gegangen und was ist dir dort begegnet.
Nicht in der Imagination und in der Gruppe. Nein. All-Ein in der Nacht, im absoluten Neuland.
Solange jedenfalls, bis du deinem Traumlehrer in Traum gefunden hast und der Prozess beginnt.
Dort fängt der Schamanismus erst an.!
Wo sind also die Traumlehrer und Traumlehrerinnen?
Schauen sie mal auf die Website von Zurfluh oder von Tholey.
Dort finden sie wahre Pioniere der Traumarbeit. Traumlehrer, die dem Traum mehr zubilligen als nur den Weg zum Unterbewusstsein.
Zu meinem Schneeberg.
Der nachfolgende Artikel erscheint auch auf dem Blog Traeumedeuten und Stadtschamanen, da dieses Thema in diese Blogs passt.
Schamanismus und Traum
Die Grundlage aller schamanischer Kulturen ist eine ganzheitliche Weltsicht.
Der Mensch ist Teil der Natur und alles was passiert, ist Teil des Ganzen.
Auch was in mir passiert.
So wie Innen, so Außen, so wie Oben, so Unten.
Die alltägliche Realität im Wachzustand, Tonal, hat die gleiche Bedeutung wie die Traumrealität, Nagual.
Es gibt keinen Unterschied in der Bedeutung.
Viele Anthropologen haben das bis heute nicht verstanden, da sie selbst nie ein out of Body experience ( OBE) hatten und sich deren „Realität“ nicht vorstellen können.
Viele der schamanischen Geschichten berichten aber Traumerlebnisse und nicht alltagsreale Geschehnisse.
Diese Trennung haben erst wir mit der so genannten wissenschaftlichen Arbeitsweise eingeführt.
Der Schamane träumt die Realität und bringt erst damit aus dem Traum Dinge in seine Welt.
Für ihn gibt es keinen Unterschied zwischen diesen Ebenen. Er kann sie sehr wohl unterscheiden, aber beide haben gleichwertigen Sinn und Bedeutung.
Erst unsere Sicht auf die Welt der Schamanen hat die Imagination als ein „extra“ darzustellen versucht.
Die Gretchenfrage der Traumarbeit ist doch wohl: wo findet das Träumen statt?
Nur im Kopf oder auch außerhalb?
Da scheiden sich die Geister. Besonders die Hilfsgeister der Schamanen werden lautstark protestieren, sollten sie alle im Kopf des Schamanen platz haben.
Von wo aus findet also Traumdeutung statt. Oder besser, kann man auch einen Traum deuten, der außerhalb des Kopfes stattfindet?
Der Traum als Königsweg zum Unterbewusstsein, wie ihn Freud bezeichnet hat, ist eben nur ein teil der Träume. Vielleicht war zu Zeiten Freuds die Diskussion über das „Wo“ des Träumens nicht an der Tagesordnung.
So bleibt die Beantwortung dieser Frage doch dem Träumer und der Träumerin überlassen, da eine wissenschaftliche Aussage dazu nicht zu finden ist.
Im Gegensatz zu den Schamanen bleibt uns wohl nur der Realitätsvergleich, die Archetypen und andere Hilfskonstruktionen, um einen ganzheitlichen Prozess zu beschreiben.
Castanedas Buchtitel „Die Kunst des Träumens“ lässt vermuten, das aus Sicht des Don Juan das Träumen eine Kunst sei.
So wie alle Ideen, nach schamanischer Sicht, aus der unendlichen Potentialität des Seins entspringen und wir unseren Teil aktualisieren, so kommen auch die Träume aus einem energetischen Bewusstsein und nicht nur aus uns selbst.
Wir sehen die Welt zuerst als Materie und dann, nach Schulweisheit, als Energie.
Der Schamane sieht die Welt als Energie und dann, aus seiner Erfahrung, als Materie.
Diese unterschiedliche Sichtweise ist Grundlage für eine Menge Missverständnisse.
Da alles Energie ist, ist auch das Traumgeschehen zuerst energetisch zu verstehen.
Im Trau hat der bewusste Träumer Zugang zu seiner gesamten Potentialität, dh. Auch zu einer unerschöpflichen Vielfalt des Seins.
Schöpft er oder sie aus dieser Potentialität, so ist das in unserer Realität ein Akt der Kreativität, mit der das Träumen immer verbunden ist.
Ist das Kunst. Vielleicht!
Der ungehobene Schatz der Träume, das Neue in die Welt zu bringen, ist Teil der Profession des Schamanen und natürlich auch der Hexe.
Die Realität wachzuträumen, dem schlafenden Träumer als „Mensch im All“ zu wecken, sich mit ihm zu verbinden, ist Aufgabe des Schamanen.
Der Traum gibt uns die Möglichkeit, alles zu testen, jede nur erdenkliche Situation auszuprobieren. Jedenfalls dann, wenn wir unser Geburtsrecht, den luziden Traum, wahrnehmen. Wir können es! Wir haben es nur vergessen lassen! Ja, vergessenlassen. Träumen sie sich wach!
Haben sie als Teilnehmer eines schamanischen Seminars luzid Träumen gelernt?
Warum nicht?
Die Antwort ist leicht, weil die meisten der Lehrer es selbst nicht können. Man kann es nicht vorzeigen, niemanden damit beeindrucken, also was soll es?
Die Vermittlung des Wissens der Schamanen ist nur zu einem geringen Teil ein vermitteln von Strukturen und Techniken. Sie lernen viel über Räder aller Art und viel über Folklore.
Wenig über die praktische Nutzanwendung des Verstehens von Tonal und Nagual.
Das Nagual ist aber nicht die Anleitung zu einer Trancereise, zu einer Imagination mit Trommelschlag, sondern das tatsächliche Eintauchen in die Anderswelt, die Welt der Träume.
Wo sind die großen schamanischen Lehrer, die ihren Schülern auch das Träumen lehren?
Praktisch und nicht nur theoretisch.
Wir haben als westliche Menschen schon lange keine Traumkultur mehr.
Warum?
Wenn sie jemals luzid geträumt haben, oder eine OBE hatten, dann wissen sie, das ihr Seminarleiter nicht anwesend war( sorry, für die wenigen, die es können)
Der Traum ist nicht überprüfbar!
Wir können über glühende Asche gehen und tun es auch, oder in einer Schwitzhütte eine Ahnung von schamanischen Ritualen bekommen, aber wir können niemanden in seine Träume begleiten. Oder können sie es?
Nachprüfbar im Doppelblindversuch!
In der Traumarbeit verlieren sie jede Macht über ihren Schüler. Es sei denn, sie setzen ihm oder ihr eine Traumdeutung vor, die auf erlernten Symbolen fußt.
Die modernen Schamanen europäischer Machart, die sich jahrelang durch „geheime“ Räder büffeln, um in der Hierarchie aufzusteigen, habe die essentiellen Techniken des Träumens nicht erlernt.
Was wird vermittelt?
Aus meiner 25 jährigen Beobachtung der Szene werden Strukturen und Techniken vermittelt, viel Theorie und Folklore, Lieder und Tänze, Federn und Räucherwerk und sogar Adlertänze und Visionssuchen. Das ist auch gut so.
Aber Träumen?
Der Weg des Träumens, der durchaus noch bekannt ist, ist ein langwieriger schwerer, sagen die Einen und ein freudvoller schneller, sagen die Anderen.
Auf jeden Fall ein Weg mit Herz, einer der Freiheit.
Und so ist das Träumen für mich zum Prüfstein geworden.
Wie stehts mit deinen Träumen?
Durch welches Tor bist du gegangen und was ist dir dort begegnet.
Nicht in der Imagination und in der Gruppe. Nein. All-Ein in der Nacht, im absoluten Neuland.
Solange jedenfalls, bis du deinem Traumlehrer in Traum gefunden hast und der Prozess beginnt.
Dort fängt der Schamanismus erst an.!
Wo sind also die Traumlehrer und Traumlehrerinnen?
Schauen sie mal auf die Website von Zurfluh oder von Tholey.
Dort finden sie wahre Pioniere der Traumarbeit. Traumlehrer, die dem Traum mehr zubilligen als nur den Weg zum Unterbewusstsein.
Dienstag, 20. März 2007
Was ist passiert
Dieser Post ist gleichzeitig auf Traeumedeuten.at erschienen.
Schon allein die Frage zu formulieren, bereitet mir Probleme.
Sollte ich die Antwort nicht schon wissen?
Hab ich mich zu weit von mir selbst entfernt?
Was bedeutet diese Explosion für mich?
Sei gegrüßt mein Freund. Aus der Unendlichkeit erhebe ich meine Stimme zu dir.
Nichts geschieht ohne Grund, nichts geschieht, was nicht auch Teil von dir ist.
Alles ist Gut, alles ist die Beste Antwort auf deine Frage.
Wenn die Dinge sich verhärten, dann brechen sie auf, wenn es kein sanftes Lösen gibt, dann ein hartes.
So auch bei dir.
Schon zu lange bist du nicht mehr "da".
Sei ganz da, sei ganz im Leben, dann trägt es dich weiter in Freude und Liebe.
Alles was passiert, ist ein Zeichen eueres Umgangs mit der Welt.
Alles was du verstecken willst, bricht auf um sichtbar zu werden. Jetzt schau es dir an, es ist Teil deines Lebens, wird Teil deiner Geschichte, die du dereinst erzählen wirst.
Was aber ist es konkret?
Aufbruch, Klarheit, mit Wachheit die Situation einschätzen, deine Stellung zu dem, was du tust.
Verdränge nichts in den Untergrund,hol alles herauf, bevor es gärt und stirbt.
Räum auf und wende dich der Lebendigkeit zu. Das ist es.
Sei wachsam, lass dich nicht einschläfern, das es erst einer Explosion bedarf, um dich aufzuwecken.
Du weißt, Jammern ist das ewige Wandern im Kreis.
Für dich war es nur ein Aufrütteln, ein dich besinnen, wo du schon warst und wohin du gehen solltest.
Es hat dich an der Peripherie betroffen und doch auch ganz. Du weißt, worum es geht!
Ihr vergrabt alles in der Erde, jede Ritze füllt ihr mit euerem Müll, jeder wirft alles weg und schaut nicht zurück.
Aber es ist alles noch da!
Wie in dir selbst. Alles verdrängte ist noch da, da nichts vergessbar ist. Alles ist gespeichert. Irgendwann bricht es auf, so oder so.
Du hast die Maschinen gesehen und dich gewundert, warum ihr solch Hässlichkeit herstellt, anstatt die Welt in Schönheit zu gestalten.
Die Explosion bringt es ans Tageslicht.
Es ist alles noch da, nur gehorcht es dann anderen Gesetzen.
Begreif doch, es ist alles Eines!
Schütt etwas in den Abfluss und es ist dennoch Teil des Ganzen.
Begreift ihr das nicht?
Es gibt für euch nur diesen Planeten und für dich nur diesen Körper.
Was mutest du ihm zu, was ihr der Erde. Es ist das Gleiche.
Und im Übermaß des Verdrängens bricht es auf.
Das ist passiert.
Schon allein die Frage zu formulieren, bereitet mir Probleme.
Sollte ich die Antwort nicht schon wissen?
Hab ich mich zu weit von mir selbst entfernt?
Was bedeutet diese Explosion für mich?
Sei gegrüßt mein Freund. Aus der Unendlichkeit erhebe ich meine Stimme zu dir.
Nichts geschieht ohne Grund, nichts geschieht, was nicht auch Teil von dir ist.
Alles ist Gut, alles ist die Beste Antwort auf deine Frage.
Wenn die Dinge sich verhärten, dann brechen sie auf, wenn es kein sanftes Lösen gibt, dann ein hartes.
So auch bei dir.
Schon zu lange bist du nicht mehr "da".
Sei ganz da, sei ganz im Leben, dann trägt es dich weiter in Freude und Liebe.
Alles was passiert, ist ein Zeichen eueres Umgangs mit der Welt.
Alles was du verstecken willst, bricht auf um sichtbar zu werden. Jetzt schau es dir an, es ist Teil deines Lebens, wird Teil deiner Geschichte, die du dereinst erzählen wirst.
Was aber ist es konkret?
Aufbruch, Klarheit, mit Wachheit die Situation einschätzen, deine Stellung zu dem, was du tust.
Verdränge nichts in den Untergrund,hol alles herauf, bevor es gärt und stirbt.
Räum auf und wende dich der Lebendigkeit zu. Das ist es.
Sei wachsam, lass dich nicht einschläfern, das es erst einer Explosion bedarf, um dich aufzuwecken.
Du weißt, Jammern ist das ewige Wandern im Kreis.
Für dich war es nur ein Aufrütteln, ein dich besinnen, wo du schon warst und wohin du gehen solltest.
Es hat dich an der Peripherie betroffen und doch auch ganz. Du weißt, worum es geht!
Ihr vergrabt alles in der Erde, jede Ritze füllt ihr mit euerem Müll, jeder wirft alles weg und schaut nicht zurück.
Aber es ist alles noch da!
Wie in dir selbst. Alles verdrängte ist noch da, da nichts vergessbar ist. Alles ist gespeichert. Irgendwann bricht es auf, so oder so.
Du hast die Maschinen gesehen und dich gewundert, warum ihr solch Hässlichkeit herstellt, anstatt die Welt in Schönheit zu gestalten.
Die Explosion bringt es ans Tageslicht.
Es ist alles noch da, nur gehorcht es dann anderen Gesetzen.
Begreif doch, es ist alles Eines!
Schütt etwas in den Abfluss und es ist dennoch Teil des Ganzen.
Begreift ihr das nicht?
Es gibt für euch nur diesen Planeten und für dich nur diesen Körper.
Was mutest du ihm zu, was ihr der Erde. Es ist das Gleiche.
Und im Übermaß des Verdrängens bricht es auf.
Das ist passiert.
Montag, 19. März 2007
Das Ende der Wanderung?
Noch glaube ich auf dem Weg zu sein und bin vielleicht doch schon am Ende.
Es gibt keine Zeit.
Man muß die Dinge dann tun, wenn sie getan werden müssen.
Oder wie soll ich es ausdrücken, das mein Tod mich besucht und mich ziemlich verwirrt zurückgelassen hat.
So bin ich auf meiner Wanderung zum Schneeberg an einer markanten Weggabelung angelangt. Hier wird es sich zeigen, ob die Theorien der Wirklichkeit des Lebens
standhalten, ob aus der spielerischen Wanderung ernst wird, ob ich noch genug Zeit habe, wenn es doch keine gibt.
Grau mein Freund ist alle Theorie!
Ich denke, wir haben uns in dieses Leben eingeklinkt und haben dabei die Absicht geäußert, zu vergessen, wie es auf der anderen Seite ist.
Dann versuchen wir viel zu lernen, machen Seminare, um im entscheidenden Augenblick zu wissen , wo es lang geht.
Und doch ist dieser entscheidende Augenblick ein Augenblick. Kürzer als ein Wimpern schlag. Und was dann?
Vorbereitet sein kann ich auf einen Wettkampf, auf etwas, was vor mir liegt, von dem ich weiß, das es kommt.
Natürlich ist mir klar, das ich eines Tages sterben werde, doch jetzt, in diesem Augenblick?
Am Freitag, den 16.3.07 um 16.45 Uhr bin ich in unserem Büro gesessen und hab schnell noch ein paar Mails geschrieben. Dann ist dieses Büro explodiert!!
Wirklich. In einer 200 Meter entfernten Farbenfabrik war Lösungsmittel oä. in die Kanalisation gelaufen und dann explodiert.
Die Kanalisation endet genau unter unserem Büro.
Jetzt gibt es dieses Büro nicht mehr. Es ist alles zerstört. Das Telefon hat die Zwischendecke durchschlagen und hängt jetzt von oben herunter.
Ich war allein mittendrin. Mir ist anscheinend nichts organisches passiert.
Und doch ist mir eine Menge passiert von der ich im Moment nicht einmal weiß, wie groß diese Menge ist.
Galt es mir?
Was will es mir sagen?
Wer will mir etwas sagen und was?
Kann man das Ereignis deuten wie einen Traum?
Ja natürlich kann und soll ich!
Aber noch ist es zu früh, noch zittert alles in mir und ist sehr ratlos.
Die Träume haben noch nicht darauf reagiert, jedenfalls nicht in meinem Bewusstsein.
Ich warte.
Anbei das Bild mit dem Telefon in der Zimmerdecke.
Es gibt keine Zeit.
Man muß die Dinge dann tun, wenn sie getan werden müssen.
Oder wie soll ich es ausdrücken, das mein Tod mich besucht und mich ziemlich verwirrt zurückgelassen hat.
So bin ich auf meiner Wanderung zum Schneeberg an einer markanten Weggabelung angelangt. Hier wird es sich zeigen, ob die Theorien der Wirklichkeit des Lebens
standhalten, ob aus der spielerischen Wanderung ernst wird, ob ich noch genug Zeit habe, wenn es doch keine gibt.
Grau mein Freund ist alle Theorie!
Ich denke, wir haben uns in dieses Leben eingeklinkt und haben dabei die Absicht geäußert, zu vergessen, wie es auf der anderen Seite ist.
Dann versuchen wir viel zu lernen, machen Seminare, um im entscheidenden Augenblick zu wissen , wo es lang geht.
Und doch ist dieser entscheidende Augenblick ein Augenblick. Kürzer als ein Wimpern schlag. Und was dann?
Vorbereitet sein kann ich auf einen Wettkampf, auf etwas, was vor mir liegt, von dem ich weiß, das es kommt.
Natürlich ist mir klar, das ich eines Tages sterben werde, doch jetzt, in diesem Augenblick?
Am Freitag, den 16.3.07 um 16.45 Uhr bin ich in unserem Büro gesessen und hab schnell noch ein paar Mails geschrieben. Dann ist dieses Büro explodiert!!
Wirklich. In einer 200 Meter entfernten Farbenfabrik war Lösungsmittel oä. in die Kanalisation gelaufen und dann explodiert.
Die Kanalisation endet genau unter unserem Büro.
Jetzt gibt es dieses Büro nicht mehr. Es ist alles zerstört. Das Telefon hat die Zwischendecke durchschlagen und hängt jetzt von oben herunter.
Ich war allein mittendrin. Mir ist anscheinend nichts organisches passiert.
Und doch ist mir eine Menge passiert von der ich im Moment nicht einmal weiß, wie groß diese Menge ist.
Galt es mir?
Was will es mir sagen?
Wer will mir etwas sagen und was?
Kann man das Ereignis deuten wie einen Traum?
Ja natürlich kann und soll ich!
Aber noch ist es zu früh, noch zittert alles in mir und ist sehr ratlos.
Die Träume haben noch nicht darauf reagiert, jedenfalls nicht in meinem Bewusstsein.
Ich warte.
Anbei das Bild mit dem Telefon in der Zimmerdecke.
Freitag, 16. März 2007
Vierfüßler
Auf meiner langsamen Annäherung an den Schneeberg sind mir in den letzten Jahren völlig neue Spezies begegnet.
Vielleicht kennen sie die auch, oder, was wahrscheinlicher ist, gehören sie auch dazu.
Viele Jahre habe ich bei verschiedenen Schamanen gelernt und natürlich auch viel gelesen, wie man mit den Energien im Körper umgeht.
Ein teil dieser lehre sagt, gehe niemals mit irgendwelchen Dingen in der Hand auf Wanderschaft.
Warum?
Weil aus deinen Händen Energie strömt, was man leicht an den Bildern der Kirlianfotografie sehen kann.
Großmeister Don Juan sagt, wenn du wanderst, dann halte die Hände leicht geschlossen, um diese Energie zurück fließen zu lassen.
So halte ich es seit langer Zeit, halte meine Hände frei von Plastiksackerln und modernistischen Steighilfen oder wohl besser Nordic walking Stöcken.
Mittlerweile sind ganze Berghänge durchlöchert, besonders am Schneeberg, oder ist ihnen das noch nicht aufgefallen.
Wenn mal ein paar mehr Leute zusammenkommen, dann wird es echt gefährlich. Da wird gestochert und auf Teufel komm raus nach hinten gestoßen.
Alles dem Diktat der Mode unterworfen. Jeder Wanderer glaubt sich als Individualist, nicht aber bei den Stöcken.
So verwandeln sich die einst rüstigen Wanderer und Innen in gebückte Vierfüßler.
Wer hat euch eingeredet, das sei gesund und förderlich? Haben sie mal ältere Leute beobachtet, wenn sie als Vierfüßler verkleidet den Schneeberg herunterkommen?
Die Arme weit nach vorn gestreckt der Rücken gekrümmt, verlieren sie jede natürliche Balance.
Fixe junge Leute Kaschieren das durch pure Kraft.
Warum ärgert es mich?
Weil ich das Diktat der Mode und der Industrie einfach in dieser Übertreibung nicht akzeptieren kann.
Durch Jahrhunderttausende haben wir es geschafft, aufrecht zu gehen. Jetzt lernen wir in 2 Generationen das Vierfüßlerdasein zurück.
Am Meisten hat mich verblüfft, das gleichzeitig mit den Stöcken auch die Trainer aufgetaucht sind. Wo haben die das so schnell gelernt? Gibt es irgendwelche Langzeituntersuchungen, die den Trainern belegbares Material liefern?
Und sie machen alle mit. Fast alle.
Es ist wie mit allen halbesoterischen Dingen. Sie kommen auf den Markt, gleichzeitig mit den Trainern, dann gibt es eine Menge teurer Seminare und dazu gleich noch die passenden Schuhe Mützen und Unterhosen. Es bilden sich unterschiedliche Lager mit unterschiedlichen Trainingsmethoden aus denen sich Schulen bilden, die davon leben, dass sie Trainer ausbilden. Sorry natürlich auch TrainerInnen. Diese brauchen natürlich Klienten, am besten natürlich solche, die selbst Trainer werden wollen. Das bringt einfach mehr Geld.
Und so weiter.
Da lob ich mir einen Rucksack, der die Hände frei lässt, krümme sie leicht einwärts und behalte meine Energie für mich.
Vielleicht kennen sie die auch, oder, was wahrscheinlicher ist, gehören sie auch dazu.
Viele Jahre habe ich bei verschiedenen Schamanen gelernt und natürlich auch viel gelesen, wie man mit den Energien im Körper umgeht.
Ein teil dieser lehre sagt, gehe niemals mit irgendwelchen Dingen in der Hand auf Wanderschaft.
Warum?
Weil aus deinen Händen Energie strömt, was man leicht an den Bildern der Kirlianfotografie sehen kann.
Großmeister Don Juan sagt, wenn du wanderst, dann halte die Hände leicht geschlossen, um diese Energie zurück fließen zu lassen.
So halte ich es seit langer Zeit, halte meine Hände frei von Plastiksackerln und modernistischen Steighilfen oder wohl besser Nordic walking Stöcken.
Mittlerweile sind ganze Berghänge durchlöchert, besonders am Schneeberg, oder ist ihnen das noch nicht aufgefallen.
Wenn mal ein paar mehr Leute zusammenkommen, dann wird es echt gefährlich. Da wird gestochert und auf Teufel komm raus nach hinten gestoßen.
Alles dem Diktat der Mode unterworfen. Jeder Wanderer glaubt sich als Individualist, nicht aber bei den Stöcken.
So verwandeln sich die einst rüstigen Wanderer und Innen in gebückte Vierfüßler.
Wer hat euch eingeredet, das sei gesund und förderlich? Haben sie mal ältere Leute beobachtet, wenn sie als Vierfüßler verkleidet den Schneeberg herunterkommen?
Die Arme weit nach vorn gestreckt der Rücken gekrümmt, verlieren sie jede natürliche Balance.
Fixe junge Leute Kaschieren das durch pure Kraft.
Warum ärgert es mich?
Weil ich das Diktat der Mode und der Industrie einfach in dieser Übertreibung nicht akzeptieren kann.
Durch Jahrhunderttausende haben wir es geschafft, aufrecht zu gehen. Jetzt lernen wir in 2 Generationen das Vierfüßlerdasein zurück.
Am Meisten hat mich verblüfft, das gleichzeitig mit den Stöcken auch die Trainer aufgetaucht sind. Wo haben die das so schnell gelernt? Gibt es irgendwelche Langzeituntersuchungen, die den Trainern belegbares Material liefern?
Und sie machen alle mit. Fast alle.
Es ist wie mit allen halbesoterischen Dingen. Sie kommen auf den Markt, gleichzeitig mit den Trainern, dann gibt es eine Menge teurer Seminare und dazu gleich noch die passenden Schuhe Mützen und Unterhosen. Es bilden sich unterschiedliche Lager mit unterschiedlichen Trainingsmethoden aus denen sich Schulen bilden, die davon leben, dass sie Trainer ausbilden. Sorry natürlich auch TrainerInnen. Diese brauchen natürlich Klienten, am besten natürlich solche, die selbst Trainer werden wollen. Das bringt einfach mehr Geld.
Und so weiter.
Da lob ich mir einen Rucksack, der die Hände frei lässt, krümme sie leicht einwärts und behalte meine Energie für mich.
Donnerstag, 1. März 2007
Wanderschaft zu Cyrill 2
Ein Abstecher in Richtung Waldviertel, der wenig meditatives hat, dafür die Konfrontation mit den Naturgewalten.
Ich hatte schon darüber berichtet, das Cyrill einige Verwüstungen angerichtet hat und ich ein Objekt gemacht habe.
Gestern war ich in der Nähe von Zwettl im Wald. Als Greenpeacer bin ich des öfteren unterwegs zu den Schauplätzen des Klimawandels. So auch dort.
Der Sturm hat eine 200 m breite Schneise in den Wald gepflügt. Über viele Kilometer mit exakten Rändern.
Als Künstler sehe ich aber gleichzeitig die "ungebrochene" Schönheit, die auch die Zerstörung hinterlässt. Was ist für den Wald ein Sturm? Ein kurzes Ereignis ohne nachhaltige Bedeutung. Erneuerung findet statt. Für uns Menschen schaut es anders aus.
Ich habe auch einen wunderbaren "Splitter" gefunden. Den konnte ich allerdings nicht allein ins Atelier schleppen. Wir waren zu viert und hatten einen LKW dabei.
Jetzt wartet "Cyrill 2" auf seine Weiterverarbeitung.
Montag, 26. Februar 2007
Noch ein Stück weiter
Ich gehe heute auch noch ein Stück mit meinem Freund zum Schneeberg, obwohl ich momentan gar nicht weiß, welche Richtung ich einschlagen soll. Sei es drum.
"Zur Nacht versammeln sich die Traumgestalten zu meinen Füßen. Sie sehen mir neugierig ins Gesicht, aber ich kenne sie seit langem und weiß Bescheid. Solange niemand an meinem Kopfende steht, tickt die Lebensuhr weiter.
Schließ die Augen, winken sie mir zu, dann kannst du mit uns fliegen.
Aber wie soll ich etwas schließen, was gar nicht offen ist?
Erst kichert einer, dann alle, es ist das Zeichen für ihren Aufbruch.
Die Nacht geht schlingernd weiter. Nur mit der Unruhe in der Brust bleibe ich fest verbunden.
Dann spüre ich ohne Vorankündigung die Nähe des Weiblichen. Zeitgleich mit dem Herzen pocht nun der Unterleib.
Doch was wäre ein Bett ohne die Bilder der Hoffnung.
Zum Wecken wünsche ich mir eine Schwester, die sich tief zu mir herunter beugt, bis ich ihren weichen Busen auf meinen Augen spüre.
Der neue Tag beginnt dort, wo der vorige aufgehört hat.
Ich fühle mich ausgeruht genug, bei allem mitzumachen.
Im Flur begegne ich verschiedenen Leuten. Jeder wirkt beschäftigt. Dazu kommt ein allgemeines Flüstern. Ich höre heraus, dass der kürzlich verstorbene Chefarzt eine Nachricht hinterlassen hat.
An anderer Stelle könnte das ein gewichtiges Zeichen sein.
Eine grün gekleidete Schwester hastet vorüber. Unter ihren Füßen glänzt es und spiegelt den Schritt wider.
Ich laufe mit Schwung hinterher, einen Augenblick lang kommt es mir so vor, als lenke jemand anders meinen Körper.
Vor dem Stationszimmer sitzen Neugierige. Ich geselle mich einfach dazu.
Wenn es eine Verbindung zu allem Unerklärlichen gibt, dann steckt sie vielleicht hinter dieser Tür.
Der Vormittag vergeht, aber niemand ist einen Meter voran gekommen. Nur eine alte Zeitung ist von einem zum anderen gewandert.
Zur Essenszeit bildet sich vor der Küche eine lange Schlange.
Vorher wurde eine Glocke geläutet und der Geschirrschrank geöffnet.
Mit jeder Kelle werden die Teller bunter und reizvoller.
Schnell sind alle Plätze besetzt, es sind mehr Frauen als Männer, aber beim Essen wird wohl keine auf mich achten.
Nach dem Mittag setze ich mich auf das Bett und schaue aus dem Fenster. Es könnte Richtung Süden sein. Dort wartet man auf mich. Mein Vater, der seit langem in Spanien wohnt, und dann das buddhistische Seminar mit einem Meister, der extra aus Indien angereist ist.
Ich konzentriere mich auf meinen Atem um zu meditieren, doch da spielt plötzlich jemand in meinem Körper nach anderen Regeln.
Aus den Augen wachsen mir Scherenfernrohre, in den Ohren stecken Lautsprecher und auf der Zunge liegt nichts weiter als tiefe Spaltseligkeit.
Mir wird übel vor soviel Sinnesverwirrung, doch was sind Minuten oder Stunden wert, wenn sie sich nicht zählen lassen.
Ohne Ankündigung bin ich wieder bei mir.
Das Ich kann auch ein anderer sein, habe ich mal gehört, aber was hat der Andere dann für ein Ich?
Mit dem Walkman und der Fünften von Gustav Mahlers trete ich aus dem Zimmer.
Eine Weile genieße ich die Musik. Plötzlich schiebt sich zwischen den leisen Tönen eine Stimme. Schon wieder eine Irritation. Ich bleibe abrupt stehen. Wenn das so weiter geht, wird man mir wohl möglich ansehen, dass ich nicht mehr ganz allein bin.
In der Mitte des Ganges steht eine Bank. Bevor ich darauf zusteuern kann, wird sie von zwei Männern weggetragen.
Vor dem Zimmer treffe ich die koreanische Schwester.
Sie grüßt freundlich. Ab jetzt gehöre ich zu ihrem Aufgabenkreis.
Mir wird klar, dass ich für eine Weile hier her gehöre.
"Zur Nacht versammeln sich die Traumgestalten zu meinen Füßen. Sie sehen mir neugierig ins Gesicht, aber ich kenne sie seit langem und weiß Bescheid. Solange niemand an meinem Kopfende steht, tickt die Lebensuhr weiter.
Schließ die Augen, winken sie mir zu, dann kannst du mit uns fliegen.
Aber wie soll ich etwas schließen, was gar nicht offen ist?
Erst kichert einer, dann alle, es ist das Zeichen für ihren Aufbruch.
Die Nacht geht schlingernd weiter. Nur mit der Unruhe in der Brust bleibe ich fest verbunden.
Dann spüre ich ohne Vorankündigung die Nähe des Weiblichen. Zeitgleich mit dem Herzen pocht nun der Unterleib.
Doch was wäre ein Bett ohne die Bilder der Hoffnung.
Zum Wecken wünsche ich mir eine Schwester, die sich tief zu mir herunter beugt, bis ich ihren weichen Busen auf meinen Augen spüre.
Der neue Tag beginnt dort, wo der vorige aufgehört hat.
Ich fühle mich ausgeruht genug, bei allem mitzumachen.
Im Flur begegne ich verschiedenen Leuten. Jeder wirkt beschäftigt. Dazu kommt ein allgemeines Flüstern. Ich höre heraus, dass der kürzlich verstorbene Chefarzt eine Nachricht hinterlassen hat.
An anderer Stelle könnte das ein gewichtiges Zeichen sein.
Eine grün gekleidete Schwester hastet vorüber. Unter ihren Füßen glänzt es und spiegelt den Schritt wider.
Ich laufe mit Schwung hinterher, einen Augenblick lang kommt es mir so vor, als lenke jemand anders meinen Körper.
Vor dem Stationszimmer sitzen Neugierige. Ich geselle mich einfach dazu.
Wenn es eine Verbindung zu allem Unerklärlichen gibt, dann steckt sie vielleicht hinter dieser Tür.
Der Vormittag vergeht, aber niemand ist einen Meter voran gekommen. Nur eine alte Zeitung ist von einem zum anderen gewandert.
Zur Essenszeit bildet sich vor der Küche eine lange Schlange.
Vorher wurde eine Glocke geläutet und der Geschirrschrank geöffnet.
Mit jeder Kelle werden die Teller bunter und reizvoller.
Schnell sind alle Plätze besetzt, es sind mehr Frauen als Männer, aber beim Essen wird wohl keine auf mich achten.
Nach dem Mittag setze ich mich auf das Bett und schaue aus dem Fenster. Es könnte Richtung Süden sein. Dort wartet man auf mich. Mein Vater, der seit langem in Spanien wohnt, und dann das buddhistische Seminar mit einem Meister, der extra aus Indien angereist ist.
Ich konzentriere mich auf meinen Atem um zu meditieren, doch da spielt plötzlich jemand in meinem Körper nach anderen Regeln.
Aus den Augen wachsen mir Scherenfernrohre, in den Ohren stecken Lautsprecher und auf der Zunge liegt nichts weiter als tiefe Spaltseligkeit.
Mir wird übel vor soviel Sinnesverwirrung, doch was sind Minuten oder Stunden wert, wenn sie sich nicht zählen lassen.
Ohne Ankündigung bin ich wieder bei mir.
Das Ich kann auch ein anderer sein, habe ich mal gehört, aber was hat der Andere dann für ein Ich?
Mit dem Walkman und der Fünften von Gustav Mahlers trete ich aus dem Zimmer.
Eine Weile genieße ich die Musik. Plötzlich schiebt sich zwischen den leisen Tönen eine Stimme. Schon wieder eine Irritation. Ich bleibe abrupt stehen. Wenn das so weiter geht, wird man mir wohl möglich ansehen, dass ich nicht mehr ganz allein bin.
In der Mitte des Ganges steht eine Bank. Bevor ich darauf zusteuern kann, wird sie von zwei Männern weggetragen.
Vor dem Zimmer treffe ich die koreanische Schwester.
Sie grüßt freundlich. Ab jetzt gehöre ich zu ihrem Aufgabenkreis.
Mir wird klar, dass ich für eine Weile hier her gehöre.
Samstag, 24. Februar 2007
Freunde unterwegs
Sie haben es wahrscheinlich schon bemerkt. Dies Wanderung auf den Schneeberg ist eine Mischung aus imaginativer und realer Wanderung.
Warum auf den Schneeberg, werden sie fragen!
Den inneren Berg zu besteigen, die höchste Möglichkeit zu erringen, ist die Aufgabe des lebens und der Schneeberg symbolisiert für mich genau diesen Weg.
Aus der Ebene kommend, aus dem Gewirr der Städte und Strassen langsam sich hinaufbemühen in die eisige Klarheit und den Überblick. Und dann?
Was ist, wenn ich oben bin? Bin ich dann schon zu alt, schon zu müde um damit noch etwas anfangen zu können?
Sei es drum!
Auf dem Weg hinauf hab ich einen Freund getroffen, der wie ich dort hinauf will.
Dieses Dort ist vielleicht ein anderer Schneeberg, aber lesen sie selbst. Gelegentlich wird er hier erscheinen und seine Texte auf der Wanderung hinauf vorlesen.
"----------------------------------------------- Ich ist ein Anderer, oder der wahre Grund, warum ich/wir in den Süden gegangen sind!
Für einen Buddhisten ist es eine deprimierende Aussicht, wenn hinter dem eigenen Ich noch ein anderes Ich stecken würde .
Jede Erleuchtung müsste geteilt werden, und über die Wiedergeburt wird es unweigerlich Streit geben.
Ich also ein anderer?
Baudelaire hat es vor langer Zeit behauptet und viele nach ihm.
Jetzt bin ich auch so weit.
Es gibt noch einen in mir und es ist gar nicht ausgeschlossen, dass hinter dem Anderen noch etwas ganz anderes sein kann.
Für einen Buddhisten, der fest an die Überwindung eines Ichs glaubt, ist diese Begegnung wie gesagt, ziemlich deprimierend.
Aber beginnen wir von vorn.
Es sind Ferien. Ich bin gerade auf dem Weg zum Flughafen als mich ein Anruf des Hausarztes erreicht.
Wenn ich nichts besonderes vorhätte, könnte ich mir die Ergebnisse der Prostatauntersuchung abholen. Besseres hätte ich schon vor, immerhin wollte ich weit weg in den Süden, aber im Moment gibt es wahrscheinlich nichts wichtigeres als diese Ergebnisse.
Schon auf dem Weg zurück bekomme ich Schweißausbrüche, dabei haben sie gesagt, dass ich mir im Prinzip keine Sorgen machen muss.
In dem Durcheinander der Gedanken und Gefühle höre ich plötzlich Stimmen in mir. Sie flüstern mir etwas zu, aber ich bin viel zu nervös, um auf irgend etwas einzugehen.
Der Fahrstuhl zur Arztpraxis im ersten Stock ist defekt. Heute fallen mir sogar die wenigen Treppenstufen schwer.
Die Sprechstundenhilfe scheint neu zu sein. Sie hat blond gefärbte Haare und ein grauenhaftes Augenbrauen Piercing. Während sie am Computer nach meinen Unterlagen sucht, spüre ich einen Stich in der Brust.
Dann geht der Schmerz wie eine Welle durch den Körper.
Es ist dunkel geworden um mich, Finsternis dringt bis in den letzten Winkel meines Körpers. Als ich die Augen wieder öffnen kann, fühle ich mich wie unter einer Last begraben. Jemand benetzt meine Stirn mit einer Flüssigkeit und eine Hand greift nach meinem Puls. Blondes Piercing und entsetzte Augen sind auf einmal direkt über mir.
Ich verstehe ihre Fragen, aber nichts an mir funktioniert ohne Hilfe. Ein Alter und ein Junger stellen mich auf die Beine und bringen mich zu einem Stuhl.
Erst als der Rettungswagen kommt, der mich ins Krankenhaus bringen soll, geht es mir etwas besser.
Im St. Lazarus Stift.
Nach einer knappen Woche haben sie das meiste an mir untersucht.
Das Herz schmerzt zwar noch, aber das wäre nur die Folge einer nervlichen Belastung, und kaum gefährlich, behaupten sie.
Denken sie nicht mehr daran, jetzt haben sie Zeit zum entspannen.
Vielleicht könnte ich das wirklich, aber es ist nicht nur das schmerzende Herz.
Ich bin auch sonst durcheinander. Irgendetwas steckt in mir, es kommt mir so vor, als wäre ich nicht mehr allein. Stundenlang versuche ich mit einem geliehenen Stethoskop mehr aus meinem Inneren zu erfahren.
Der Stationsarzt übersieht es und überlässt mich einem Kollegen.
Dem erkläre ich, dass ich eigentlich unterwegs bin zu einem buddhistischen Meister in der Nähe von Granada.
„Ohne Hilfe kommen sie nicht einen Kilometer weit,“ behauptet der Neue und macht sich so seine Notizen.
Am Nachmittag weigere ich mich zum wiederholten Male Besuch zu empfangen.
Das hat Folgen. Noch vor dem Abendbrot verlegen sie mich in das Haus für psychosomatische Störungen.
Mit einer Nummer in der Hand werde ich durch mehrere Räume geführt. Ein bulliger Krankenpfleger begleitet mich. Ihm ist anzusehen, dass er seinen Job ernst nimmt.
Die neuen Ärzte haben prüfende Blicke und blättern gern in Aktenordnern.
Keine ihrer Fragen hört sich wichtig an. Ich bin gespannt, wie oft ich sie wiedersehe.
In einem Büro mit Aussicht treffe ich auf einen christlichen Seelsorger. Er sieht mich an und schaut durch mich hindurch.
„Wir sind hier alle nur zu Gast,“ steht an einer Wand.
Die Bücher auf dem Schreibtisch sind nach Farben geordnet und zwischen den Fensterscheiben hängt ein Strauß vertrockneter Rosen.
Eine geschlagene Stunde verbringen wir im Schweigen.
Als ich abgeholt werde, bin ich nicht sicher, ob er das Rätsel ist, oder ich.
Auf dem Flur erwartet mich eine koreanische Krankenschwester. Ich betrachte sie voller Erwartung, aber sie führt mich nur zu einem Zimmer am Ende des langen Flures.
Zwei Betten gibt es dort, in einem liegt jemand und starrt aus dem Fenster, über dem anderen haben sie meinen Namen angebracht.
Der eiserne Nachtschrank hat Rollen und öffnet sich nach beiden Seiten. Ihm vertraue ich meine Bücher und den Walkman an.
Am Waschbecken liegen Handtücher aus Papier. Die Seife ist flüssig und das Wasser wird sehr langsam warm.
Im letzten Winkel steht ein Schrank. Meine wenigen Sachen haben viel Platz, nur das Stethoskop werde ich bei mir behalten.
Ohne Begleitung kann ich später das Zimmer verlassen. Planlos durchstreife ich die Korridore und das Treppenhaus.
Im Erdgeschoss zeigt ein Pfeil zum Ausgang. Es ist eine gläserne Pforte, die sich von weitem bewegt und schnell wieder schließt, bevor man näher kommt."
Bis bald
Warum auf den Schneeberg, werden sie fragen!
Den inneren Berg zu besteigen, die höchste Möglichkeit zu erringen, ist die Aufgabe des lebens und der Schneeberg symbolisiert für mich genau diesen Weg.
Aus der Ebene kommend, aus dem Gewirr der Städte und Strassen langsam sich hinaufbemühen in die eisige Klarheit und den Überblick. Und dann?
Was ist, wenn ich oben bin? Bin ich dann schon zu alt, schon zu müde um damit noch etwas anfangen zu können?
Sei es drum!
Auf dem Weg hinauf hab ich einen Freund getroffen, der wie ich dort hinauf will.
Dieses Dort ist vielleicht ein anderer Schneeberg, aber lesen sie selbst. Gelegentlich wird er hier erscheinen und seine Texte auf der Wanderung hinauf vorlesen.
"----------------------------------------------- Ich ist ein Anderer, oder der wahre Grund, warum ich/wir in den Süden gegangen sind!
Für einen Buddhisten ist es eine deprimierende Aussicht, wenn hinter dem eigenen Ich noch ein anderes Ich stecken würde .
Jede Erleuchtung müsste geteilt werden, und über die Wiedergeburt wird es unweigerlich Streit geben.
Ich also ein anderer?
Baudelaire hat es vor langer Zeit behauptet und viele nach ihm.
Jetzt bin ich auch so weit.
Es gibt noch einen in mir und es ist gar nicht ausgeschlossen, dass hinter dem Anderen noch etwas ganz anderes sein kann.
Für einen Buddhisten, der fest an die Überwindung eines Ichs glaubt, ist diese Begegnung wie gesagt, ziemlich deprimierend.
Aber beginnen wir von vorn.
Es sind Ferien. Ich bin gerade auf dem Weg zum Flughafen als mich ein Anruf des Hausarztes erreicht.
Wenn ich nichts besonderes vorhätte, könnte ich mir die Ergebnisse der Prostatauntersuchung abholen. Besseres hätte ich schon vor, immerhin wollte ich weit weg in den Süden, aber im Moment gibt es wahrscheinlich nichts wichtigeres als diese Ergebnisse.
Schon auf dem Weg zurück bekomme ich Schweißausbrüche, dabei haben sie gesagt, dass ich mir im Prinzip keine Sorgen machen muss.
In dem Durcheinander der Gedanken und Gefühle höre ich plötzlich Stimmen in mir. Sie flüstern mir etwas zu, aber ich bin viel zu nervös, um auf irgend etwas einzugehen.
Der Fahrstuhl zur Arztpraxis im ersten Stock ist defekt. Heute fallen mir sogar die wenigen Treppenstufen schwer.
Die Sprechstundenhilfe scheint neu zu sein. Sie hat blond gefärbte Haare und ein grauenhaftes Augenbrauen Piercing. Während sie am Computer nach meinen Unterlagen sucht, spüre ich einen Stich in der Brust.
Dann geht der Schmerz wie eine Welle durch den Körper.
Es ist dunkel geworden um mich, Finsternis dringt bis in den letzten Winkel meines Körpers. Als ich die Augen wieder öffnen kann, fühle ich mich wie unter einer Last begraben. Jemand benetzt meine Stirn mit einer Flüssigkeit und eine Hand greift nach meinem Puls. Blondes Piercing und entsetzte Augen sind auf einmal direkt über mir.
Ich verstehe ihre Fragen, aber nichts an mir funktioniert ohne Hilfe. Ein Alter und ein Junger stellen mich auf die Beine und bringen mich zu einem Stuhl.
Erst als der Rettungswagen kommt, der mich ins Krankenhaus bringen soll, geht es mir etwas besser.
Im St. Lazarus Stift.
Nach einer knappen Woche haben sie das meiste an mir untersucht.
Das Herz schmerzt zwar noch, aber das wäre nur die Folge einer nervlichen Belastung, und kaum gefährlich, behaupten sie.
Denken sie nicht mehr daran, jetzt haben sie Zeit zum entspannen.
Vielleicht könnte ich das wirklich, aber es ist nicht nur das schmerzende Herz.
Ich bin auch sonst durcheinander. Irgendetwas steckt in mir, es kommt mir so vor, als wäre ich nicht mehr allein. Stundenlang versuche ich mit einem geliehenen Stethoskop mehr aus meinem Inneren zu erfahren.
Der Stationsarzt übersieht es und überlässt mich einem Kollegen.
Dem erkläre ich, dass ich eigentlich unterwegs bin zu einem buddhistischen Meister in der Nähe von Granada.
„Ohne Hilfe kommen sie nicht einen Kilometer weit,“ behauptet der Neue und macht sich so seine Notizen.
Am Nachmittag weigere ich mich zum wiederholten Male Besuch zu empfangen.
Das hat Folgen. Noch vor dem Abendbrot verlegen sie mich in das Haus für psychosomatische Störungen.
Mit einer Nummer in der Hand werde ich durch mehrere Räume geführt. Ein bulliger Krankenpfleger begleitet mich. Ihm ist anzusehen, dass er seinen Job ernst nimmt.
Die neuen Ärzte haben prüfende Blicke und blättern gern in Aktenordnern.
Keine ihrer Fragen hört sich wichtig an. Ich bin gespannt, wie oft ich sie wiedersehe.
In einem Büro mit Aussicht treffe ich auf einen christlichen Seelsorger. Er sieht mich an und schaut durch mich hindurch.
„Wir sind hier alle nur zu Gast,“ steht an einer Wand.
Die Bücher auf dem Schreibtisch sind nach Farben geordnet und zwischen den Fensterscheiben hängt ein Strauß vertrockneter Rosen.
Eine geschlagene Stunde verbringen wir im Schweigen.
Als ich abgeholt werde, bin ich nicht sicher, ob er das Rätsel ist, oder ich.
Auf dem Flur erwartet mich eine koreanische Krankenschwester. Ich betrachte sie voller Erwartung, aber sie führt mich nur zu einem Zimmer am Ende des langen Flures.
Zwei Betten gibt es dort, in einem liegt jemand und starrt aus dem Fenster, über dem anderen haben sie meinen Namen angebracht.
Der eiserne Nachtschrank hat Rollen und öffnet sich nach beiden Seiten. Ihm vertraue ich meine Bücher und den Walkman an.
Am Waschbecken liegen Handtücher aus Papier. Die Seife ist flüssig und das Wasser wird sehr langsam warm.
Im letzten Winkel steht ein Schrank. Meine wenigen Sachen haben viel Platz, nur das Stethoskop werde ich bei mir behalten.
Ohne Begleitung kann ich später das Zimmer verlassen. Planlos durchstreife ich die Korridore und das Treppenhaus.
Im Erdgeschoss zeigt ein Pfeil zum Ausgang. Es ist eine gläserne Pforte, die sich von weitem bewegt und schnell wieder schließt, bevor man näher kommt."
Bis bald
Montag, 19. Februar 2007
Zauberberg

Haben sie auch einen Zauberberg, einen Berg, auf den sie oft und oft hinaufgehen, dessen Wege sie kennen und dennoch?
Mein Zauberberg ist der Unterberg. Na gut, ich wohne, jedenfalls am Wochenende dort in der Nähe und gehe sehr oft hinauf. Zu jeder Jahreszeit.
Gestern war ich mit Mona oben. Wir haben uns die Tourenski mitgenommen und diese auf dem Rücken ein Stück getragen. Ab 700 Meter war der Schnee ganz ordentlich.
Wenn ich gehe, dann laufen sehr viele Gedanken ab, über Gott und die Welt.
Auch über den Schneeberg, ja natürlich, vom Unterberg kann man den Schneeberg sehr gut sehen, wenn nicht gerade Nebel oder Wolken die Sicht versperren. So wie am Sonntag.
Es gibt Menschen, oder auch Freunde, die treffe ich seit Jahren nur auf dem Unterberg. Zufällig. So es Zufälle gibt.
Unglaubliche Begegnungen, über die ich später noch berichten werde.
So auch diesmal. Wir haben eine Freundin getroffen, die wir aktiv seit Jahren gesucht haben, da sie plötzlich aus unserem Sichtkreis verschwunden war.
Wir trafen sie in der Hütte am Unterberg und sie berichtete unglaubliches aus ihrem Leben. Eine Initiation in einen völlig neuen Lebensabschnitt. Ein Zauberberg, der Unterberg.
Beim hinunterfahren, was extrem schwierig war, fand ich im Wald ein Stück eines zerborstenen Baumes. Der Sturm, Cyrill, hat sehr viele Bäume gefällt. Ich hab das Stück mitgenommen und bearbeitet. Jetzt ist es ein Objekt und heißt Cyrill.
Auf dem Foto können sie es sehen.
Freitag, 9. Februar 2007
Vorfeld
Noch bin ich nicht so weit, noch bin ich nicht einmal in der Nähe des Schneeberges, noch wandere ich ziellos durch die Ebenen, aber ich weis wo es hingeht. Langsam schält sich ein Konzept heraus.
Wir sprachen vom Tod, vom Chaos, welches hereinbricht, wir sprachen also über den Nordosten!
Nordosten
Tanz der Sterne
der Planeten und Atome
alles ist Bewegung
und trägt
aus dem ungebändigten
Chaos
die Inspiration
in unsere Herzen
Jede Idee
kommt aus der unsagbaren Fülle
und drängt zur Verwirklichung
Gestalten der Erde
in Schönheit
Doch der Feind ist grausam
und tückisch
denn er schmeichelt mir
mit Gemütlichkeit
lockt mich
und flüstert mir zu morgen
ist auch noch ein Tag
das Leben ist lang
Doch der Vogel der Freiheit
verweilt nicht
Ergreife deine Chance
JETZT
sie kommt nicht wieder
denn alles ist Bewegung
und Stillstand
der Tod
Doch diesen mache ich
zu meinem Freund
denn
er lügt
nie!
Alle Ideen empfangen wir aus der Potentialität und aktualisieren sie in unser Leben.
Ein Leben lang diesen Apparat schärfen, lauschen zu können, um einmal diese Idee empfangen zu können, zu verstehen und die Kraft zu haben, sie umzusetzen.
Höre auf zu lesen, steh auf und spüre wo deine Sehnsucht verborgen ist. Ohne diese Sehnsucht gehst du keinen Schritt, kommst deinem Schneeberg keinen Deut näher.
Augen hinter den Augen mußt du haben. Gib deiner Sehnsucht Kraft und Mut, stell dich zu ihr, dort mußt du ansetzen.
Wir sprachen vom Tod, vom Chaos, welches hereinbricht, wir sprachen also über den Nordosten!
Nordosten
Tanz der Sterne
der Planeten und Atome
alles ist Bewegung
und trägt
aus dem ungebändigten
Chaos
die Inspiration
in unsere Herzen
Jede Idee
kommt aus der unsagbaren Fülle
und drängt zur Verwirklichung
Gestalten der Erde
in Schönheit
Doch der Feind ist grausam
und tückisch
denn er schmeichelt mir
mit Gemütlichkeit
lockt mich
und flüstert mir zu morgen
ist auch noch ein Tag
das Leben ist lang
Doch der Vogel der Freiheit
verweilt nicht
Ergreife deine Chance
JETZT
sie kommt nicht wieder
denn alles ist Bewegung
und Stillstand
der Tod
Doch diesen mache ich
zu meinem Freund
denn
er lügt
nie!
Alle Ideen empfangen wir aus der Potentialität und aktualisieren sie in unser Leben.
Ein Leben lang diesen Apparat schärfen, lauschen zu können, um einmal diese Idee empfangen zu können, zu verstehen und die Kraft zu haben, sie umzusetzen.
Höre auf zu lesen, steh auf und spüre wo deine Sehnsucht verborgen ist. Ohne diese Sehnsucht gehst du keinen Schritt, kommst deinem Schneeberg keinen Deut näher.
Augen hinter den Augen mußt du haben. Gib deiner Sehnsucht Kraft und Mut, stell dich zu ihr, dort mußt du ansetzen.
Mittwoch, 7. Februar 2007
Pause
Schön langsam höre ich sie fragen:"Was hat das bitte mit dem Schneeberg zu tun".
Nur Geduld, wie der Untertitel schon sagt, es ist eine Wanderung durch die Imagination der eigenen Geschichten , meiner Geschichten!
Wenn sie in der Ebene unterwegs sind, sagen wir mal Wiener-Neustadt und wollen zu Fuß zum Schneeberg, dann wandern sie lange durch Felder und Wälder, überqueren die Autobahn und manche andere Strasse. Da verlieren sie ihr Ziel leicht aus dem Blick. Aus dem Blick, aber nicht aus dem Sinn.
Wenn sie dann zum Beispiel weiter Richtung Gutenstein gehen, wird es schon Hügeliger
und gelegentlich, auf dem Gipfel eines dieser Hügel oder Berge können sie den Schneeberg sehen. Es ist noch ein weiter Weg für ein Kind in meinen Jahren.
Also weiter im text:
Mach eine Pause und leg eine neue Scheibe auf. Bob Dylan`s "A Hard Rain`s A-Gonna Fall".
Das ist etwas für die 68 iger, für die, die nicht den Weg durch die Instanzen gegangen sind, aber auch für die.
Für alle, die alles ausprobierte haben, aufbegehren und verzweifeln, alle Esoterik, alle Gruppen, alle Therapien, die sie sogar erfunden haben, von Bhagwan über Mindell
und Swift Deer bis zum neuen Management und Coaching und am Ende die Frage stellen, was hat es gebracht?
Start a new, it`s all over now Baby blue.
Verzweifeln, verstehst du, in zwei Teile zerfallen. Mann, zerfall endlich in zwei Teile, laß dich nicht von der Psychologie und der Psychotherapie abhalten.
Trotze der Schizophrenie und werde multiphren.
Laß deinen Geist zerfallen, wenn du kannst. Nur dein Ich kann zerfallen. Zumindest in links und in rechts.
Welch herrliches Gefühl, endlich dein kind zu spüren, frei von der Zensur der Vernunft.
Spontaneität flammt auf und wirbelt das Leben durcheinander und erzeugt ganz nebenbei Intensität.
Was ist das Leben, wenn en nicht intensiv ist?
Und schon kommt der Zensor und raunt dir zu:" So geht das nicht. Anpassung ist Alles! Pass dich an, werde kontrollierbar, vergiss die Visionen deiner Jugend, als das Bild zum ersten mal in dir erschien, weißt du , was ich meine"?
Mystik ist das, was man mit geschlossenen Augen sieht.
Vorbewusst, ohne denken. Dieses Bild ist in dir, noch immer.
Suche danach und erfülle diese Aufgabe, es ist dein Weg, nichts anderes.
Und schon bist du dem Zensor entkommen.
Benutze ihn als Wegweiser. Dort wo der meckert, mußt du hin!
Mach was du willst. Da gibt es nur ein Gesetz, hindere Niemanden daran, seinen eigenen Weg zu gehen.
Insbesondere nicht dich Selbst!
Es gibt nichts, was du suchen kannst, alles ist in dir, doch dein Glaube an solche Sätze ist zu einem Nichts geschrumpft.
Und was wäre, wenn du einem Ullrich vun Hutten folgst, der da sagt:"Ich hab mein Sach auf nichts gestellt"?
Ja der war ein Krieger und Landsknecht im Mittelalter. Ein Krieger kann leicht sein Sach auf das Nichts stellen.
Aber wie willst du dem Fluß des Tao folgen, diesem ominösen, wenn du deine Sache auf ein Etwas stellst?
An jeder Biegung des Flusses steht dein Auto, dein Haus, deine Familie, dein was weis ich was.
Aber dann stell es wenigstens in deinem Inneren auf das Nichts.
Hinter diesem Nichts aber lauert das Chaos. Wunderbares Chaos. Reine Potentialität, die nur darauf wartet, aktualisiert zu werden.
Und von dort schallt der Ruf alles ist Bewegung, Stillstand ist der Tod.
Genug für heute.
Nur Geduld, wie der Untertitel schon sagt, es ist eine Wanderung durch die Imagination der eigenen Geschichten , meiner Geschichten!
Wenn sie in der Ebene unterwegs sind, sagen wir mal Wiener-Neustadt und wollen zu Fuß zum Schneeberg, dann wandern sie lange durch Felder und Wälder, überqueren die Autobahn und manche andere Strasse. Da verlieren sie ihr Ziel leicht aus dem Blick. Aus dem Blick, aber nicht aus dem Sinn.
Wenn sie dann zum Beispiel weiter Richtung Gutenstein gehen, wird es schon Hügeliger
und gelegentlich, auf dem Gipfel eines dieser Hügel oder Berge können sie den Schneeberg sehen. Es ist noch ein weiter Weg für ein Kind in meinen Jahren.
Also weiter im text:
Mach eine Pause und leg eine neue Scheibe auf. Bob Dylan`s "A Hard Rain`s A-Gonna Fall".
Das ist etwas für die 68 iger, für die, die nicht den Weg durch die Instanzen gegangen sind, aber auch für die.
Für alle, die alles ausprobierte haben, aufbegehren und verzweifeln, alle Esoterik, alle Gruppen, alle Therapien, die sie sogar erfunden haben, von Bhagwan über Mindell
und Swift Deer bis zum neuen Management und Coaching und am Ende die Frage stellen, was hat es gebracht?
Start a new, it`s all over now Baby blue.
Verzweifeln, verstehst du, in zwei Teile zerfallen. Mann, zerfall endlich in zwei Teile, laß dich nicht von der Psychologie und der Psychotherapie abhalten.
Trotze der Schizophrenie und werde multiphren.
Laß deinen Geist zerfallen, wenn du kannst. Nur dein Ich kann zerfallen. Zumindest in links und in rechts.
Welch herrliches Gefühl, endlich dein kind zu spüren, frei von der Zensur der Vernunft.
Spontaneität flammt auf und wirbelt das Leben durcheinander und erzeugt ganz nebenbei Intensität.
Was ist das Leben, wenn en nicht intensiv ist?
Und schon kommt der Zensor und raunt dir zu:" So geht das nicht. Anpassung ist Alles! Pass dich an, werde kontrollierbar, vergiss die Visionen deiner Jugend, als das Bild zum ersten mal in dir erschien, weißt du , was ich meine"?
Mystik ist das, was man mit geschlossenen Augen sieht.
Vorbewusst, ohne denken. Dieses Bild ist in dir, noch immer.
Suche danach und erfülle diese Aufgabe, es ist dein Weg, nichts anderes.
Und schon bist du dem Zensor entkommen.
Benutze ihn als Wegweiser. Dort wo der meckert, mußt du hin!
Mach was du willst. Da gibt es nur ein Gesetz, hindere Niemanden daran, seinen eigenen Weg zu gehen.
Insbesondere nicht dich Selbst!
Es gibt nichts, was du suchen kannst, alles ist in dir, doch dein Glaube an solche Sätze ist zu einem Nichts geschrumpft.
Und was wäre, wenn du einem Ullrich vun Hutten folgst, der da sagt:"Ich hab mein Sach auf nichts gestellt"?
Ja der war ein Krieger und Landsknecht im Mittelalter. Ein Krieger kann leicht sein Sach auf das Nichts stellen.
Aber wie willst du dem Fluß des Tao folgen, diesem ominösen, wenn du deine Sache auf ein Etwas stellst?
An jeder Biegung des Flusses steht dein Auto, dein Haus, deine Familie, dein was weis ich was.
Aber dann stell es wenigstens in deinem Inneren auf das Nichts.
Hinter diesem Nichts aber lauert das Chaos. Wunderbares Chaos. Reine Potentialität, die nur darauf wartet, aktualisiert zu werden.
Und von dort schallt der Ruf alles ist Bewegung, Stillstand ist der Tod.
Genug für heute.
Dienstag, 6. Februar 2007
DasSpinnrad
Die Sonne scheint herein und Joe Cocker spielt seine CD ab.
Still sitzen und lauschen.
Die Augen wandern wie kleine Insekten durch den Raum und verfangen sich an der verrosteten Kaminklappe.
Welch wunderbare Struktur, glitzernde Täler und glatte Hochplateaus, ein Stück Tapete krümmt sich in den Raum.
Die Azalee, die vertrocknet schien, ist wieder aufgeblüht und das blaue Bild von Information-Exformation leuchtet in den Raum.
Ich muss diese Bilder verkaufen.
Auf einem Stück Kalkstein die Klaue eines Bussards.
Wo ist der Unterschied zwischen Traum und Wirklichkeit?
In den letzten Nächten flog ich in die Nähe des Mondes und saß dort still an einem Spinnrad.
Mit dem rechten Fuß bring ich es in Schwung und schau hinunter auf die Erde.
Dicke schlatzige Bänder hüllen sie ein, wie graue Nebelballen.
Ich greife mir eins der Bänder und wickle es um das sich drehende Rad.
Links ziehend, hinein ins Rad und rechts fließen aus meiner Hand goldene Lichtfäden hinaus ins All.
Vielleicht sollte ich nichts anderes mehr tun, als das.
Still sitzen und lauschen.
Die Augen wandern wie kleine Insekten durch den Raum und verfangen sich an der verrosteten Kaminklappe.
Welch wunderbare Struktur, glitzernde Täler und glatte Hochplateaus, ein Stück Tapete krümmt sich in den Raum.
Die Azalee, die vertrocknet schien, ist wieder aufgeblüht und das blaue Bild von Information-Exformation leuchtet in den Raum.
Ich muss diese Bilder verkaufen.
Auf einem Stück Kalkstein die Klaue eines Bussards.
Wo ist der Unterschied zwischen Traum und Wirklichkeit?
In den letzten Nächten flog ich in die Nähe des Mondes und saß dort still an einem Spinnrad.
Mit dem rechten Fuß bring ich es in Schwung und schau hinunter auf die Erde.
Dicke schlatzige Bänder hüllen sie ein, wie graue Nebelballen.
Ich greife mir eins der Bänder und wickle es um das sich drehende Rad.
Links ziehend, hinein ins Rad und rechts fließen aus meiner Hand goldene Lichtfäden hinaus ins All.
Vielleicht sollte ich nichts anderes mehr tun, als das.
Sonntag, 4. Februar 2007
Projektionen
Und innen, tief in mir lacht einer in kindlicher Freude und der Zensor donnert mit machtvoller Stimme:"Hör auf mit dem Blödsinn und kümmere dich um das Geldverdienen".
Sophia reißt die Milchflasche herunter und alles spritzt mir ins Gesicht.Ich schreie, sei doch nicht so hektisch und Mona schreit:"projizieren doch nicht auf das Kind"
Und der Spiegel taucht auf und zerbricht.
Scheiß Projektionen.
Dann noch ein schlechtes Gewissen. Das ist doch toll! Das Gute an einem schlechten Gewissen ist doch, du hast ein schlechtes Gewissen, also musst du doch ein guter Mensch sein.
Oh Maria, was für eine Welt.
Im Atelier sitze ich 3 Stunden und warte auf den Mann vom E-Werk.
Ich schlafe ein und wache auf- merkwürdig, ich kann die Augen nicht öffnen. Tappe eine Zeit lang im dunklen herum, bis sie sich klebrig öffnen. 2 Männer räumen das Atelier aus, das seltsam verändert ist.
Ich streite mit ihnen, weil sie alles zum Chef bringen wollen.
Andere Türen öffnen sich mit Einsichten in unbekannte Nebenräume.Mit schwarzem Leder eingerichtet. Ich suche mit den Augen den Raum ab. An der Wand ein kleiner Schild, den mir Christine, die Nordostfrau vom Nagualzug, gemalt hat. Auf einem Lavasee tanzt ein kleines Mädchen und jongliert mit drei goldenen Kugeln.
Mein Ostschild, Kraft der Vision.
Und dann sehe ich mich am Ofen sitzen und schlafen.
Schon wieder!
Kennst du den Schreck, der dich durchfährt, wenn du unverhofft auf dich selber triffst?
In diesem Augenblick geht das Licht an.
Aufschrecken, erwachen, wieder vereint.
Oh du Mann vom E-Werk, deine Erleuchtung kam gerade im rechten Augenblick
Sophia reißt die Milchflasche herunter und alles spritzt mir ins Gesicht.Ich schreie, sei doch nicht so hektisch und Mona schreit:"projizieren doch nicht auf das Kind"
Und der Spiegel taucht auf und zerbricht.
Scheiß Projektionen.
Dann noch ein schlechtes Gewissen. Das ist doch toll! Das Gute an einem schlechten Gewissen ist doch, du hast ein schlechtes Gewissen, also musst du doch ein guter Mensch sein.
Oh Maria, was für eine Welt.
Im Atelier sitze ich 3 Stunden und warte auf den Mann vom E-Werk.
Ich schlafe ein und wache auf- merkwürdig, ich kann die Augen nicht öffnen. Tappe eine Zeit lang im dunklen herum, bis sie sich klebrig öffnen. 2 Männer räumen das Atelier aus, das seltsam verändert ist.
Ich streite mit ihnen, weil sie alles zum Chef bringen wollen.
Andere Türen öffnen sich mit Einsichten in unbekannte Nebenräume.Mit schwarzem Leder eingerichtet. Ich suche mit den Augen den Raum ab. An der Wand ein kleiner Schild, den mir Christine, die Nordostfrau vom Nagualzug, gemalt hat. Auf einem Lavasee tanzt ein kleines Mädchen und jongliert mit drei goldenen Kugeln.
Mein Ostschild, Kraft der Vision.
Und dann sehe ich mich am Ofen sitzen und schlafen.
Schon wieder!
Kennst du den Schreck, der dich durchfährt, wenn du unverhofft auf dich selber triffst?
In diesem Augenblick geht das Licht an.
Aufschrecken, erwachen, wieder vereint.
Oh du Mann vom E-Werk, deine Erleuchtung kam gerade im rechten Augenblick
Samstag, 3. Februar 2007
Castaneda
Noch einmal, an einem warmen Sommerabend, wenn die Kinder schlafen, den alten Castaneda aus dem Regal holen und von der Freiheit des Kriegers träumen, tagträumen, wegträumen.
Die Freiheit ist wie ein Vogel, der sich einmal auf deinem Weg auf deine Schulter setzt, um kurz zu rasten, dann fliegt er weiter und kommt niemals zurück. Bist du ihm gefolgt? War er schon da? Wird er noch kommen?
Welch wunderbare Melancholie hüllt dich ein, welche Traurigkeit taucht auf.
Das Leben ist wie ein Sonntagnachmittag, du hast ein bisschen geschwitzt, bist herumgesessen und ehe du dich versiehst, ist es Abend geworden.
Einen Freund treffen, der sagt:"Du siehst das dunkle im Wald so gut und der Troll mit der Lederhose, ist das dein Freund?"
Ein ver-rückter der so etwas sagt. Vergessen.
Es gibt auch noch andere Freunde, die gemeinsam den Alltag besiegen wollen. Mit Seminaren aller Art, mit Schamanen aus allen Kulturen, mit Zen und Buddhismus.
Und noch einmal zu Meister Wang. Auch er wird dich anschauen und sagen."Na, hast du es jetzt verstanden? jetzt fängt Kung Fu und Tai Chi erst an.
Und du verbrennst die Kurskarte und vergisst die Bücher, die du schon gelesen hast.
Das kann Don Juan doch nicht gemeint haben, das kann doch nicht wahr sein.
Und dröhnend schlägst du die Tür zu, die das Universum dir geöffnet hat und erwachst klitschnass in deinem Bett.
Nicht schweißgebadet wohlgemerkt, klitschnass.
Aus deinem Bettzeug kannst du das Wasser wringen.
Jetzt reichts. Genug davon.
Im Aufstehen denkst du, die Übungen. Die morgendlichen 3 Seiten.
Seit Monaten. Haben die etwas damit zu tun?
Trotzdem schreiben. Gehirnentleerung, stopping the inner dialog.
Was sagt Monroe dazu?
Hemispärensynchronisation, Ektoplasma.
Wo war ich nur heute in der Nacht. Mein Gott, 20 Jahre Traumarbeit. Jeden Traum kann ich zerpflücken, bis zum letzten Archetyp.
Aber jetzt bricht die Wirklichkeit ein und Angst macht sich breit.
Die Freiheit ist wie ein Vogel, der sich einmal auf deinem Weg auf deine Schulter setzt, um kurz zu rasten, dann fliegt er weiter und kommt niemals zurück. Bist du ihm gefolgt? War er schon da? Wird er noch kommen?
Welch wunderbare Melancholie hüllt dich ein, welche Traurigkeit taucht auf.
Das Leben ist wie ein Sonntagnachmittag, du hast ein bisschen geschwitzt, bist herumgesessen und ehe du dich versiehst, ist es Abend geworden.
Einen Freund treffen, der sagt:"Du siehst das dunkle im Wald so gut und der Troll mit der Lederhose, ist das dein Freund?"
Ein ver-rückter der so etwas sagt. Vergessen.
Es gibt auch noch andere Freunde, die gemeinsam den Alltag besiegen wollen. Mit Seminaren aller Art, mit Schamanen aus allen Kulturen, mit Zen und Buddhismus.
Und noch einmal zu Meister Wang. Auch er wird dich anschauen und sagen."Na, hast du es jetzt verstanden? jetzt fängt Kung Fu und Tai Chi erst an.
Und du verbrennst die Kurskarte und vergisst die Bücher, die du schon gelesen hast.
Das kann Don Juan doch nicht gemeint haben, das kann doch nicht wahr sein.
Und dröhnend schlägst du die Tür zu, die das Universum dir geöffnet hat und erwachst klitschnass in deinem Bett.
Nicht schweißgebadet wohlgemerkt, klitschnass.
Aus deinem Bettzeug kannst du das Wasser wringen.
Jetzt reichts. Genug davon.
Im Aufstehen denkst du, die Übungen. Die morgendlichen 3 Seiten.
Seit Monaten. Haben die etwas damit zu tun?
Trotzdem schreiben. Gehirnentleerung, stopping the inner dialog.
Was sagt Monroe dazu?
Hemispärensynchronisation, Ektoplasma.
Wo war ich nur heute in der Nacht. Mein Gott, 20 Jahre Traumarbeit. Jeden Traum kann ich zerpflücken, bis zum letzten Archetyp.
Aber jetzt bricht die Wirklichkeit ein und Angst macht sich breit.
Donnerstag, 1. Februar 2007
Echo
Stell dir vor, es ist wie immer. Ein heller Sommertag, flirrende Hitze, Gras zu deinen Füßen, Blumen.
Voller Erwartung gehst du auf diesen Berg, du hörst schon, das wunderbare Echo deines Rufes.
Hallen werden die Berge, vielfach gebrochen, von allen Seiten wird es zurückströmen. Zu dir zurück.
Du hast es ausgelöst, eine Lawine von Antworten wird kommen.
Endlich bist du oben. Die Vorfreude durchströmt dich wie ein warmes Bad. Und dann stößt du ihn aus, diesen Ruf, den Alle hören sollen.
Dann die Antwort. Schweigen.
Es dröhnt in deinem Kopf, ergreift dein ganzes Sein. Kälte bricht in dich ein, schneller als ein Sturm. Durchwühlt dich , hüllt dich ein.
Kalter Nebel, kein Sonnenstrahl kann ihn mehr durchdringen.
Bis du es endlich bemerkst.
Du bist allein.
Keiner wird jemals wieder antworten.
Alles was du rufst, fällt ohne Antwort auf dich zurück. Du bist die Frage und du bist die Antwort. Kein Echo mehr. Kein Spiegel, der die Seiten vertauscht, keine Projektionsfläche, die es dir erlaubt, anderen etwas zuzuweisen, das deines ist.
Keine Ausrede, die noch Gewicht hätte. Kein Morgen mehr, nur noch Jetzt.
Ohne Vergangenheit, auf dich selbst zurückgeworfen.
Der ewige Fuchskreis der Gedanken rast in deinem Kopf.
20 Jahre mit Don Juan in Büchern geflirtet, 10 Jahre Tai-Chi und Kung Fu bei Meister Wang, schamanische Seminare mit Swift Dear und ein wundervoller Name vom alten Wolf Storm,
Coyote des Feuers.
Ja, viele Feuerläufe und Schwitzhütten blitzen auf und vergehen wie Wunderkerzen.
Hunderte Anrufungen und Feste im Erdheiligtum und nun das. Das doch nicht!
Nie warst du so allein, so mit dem All-Eins.
Und es gibt keine Antworten mehr.
Was wäre, wenn Gott die Fragen stellte und du die Antwort bist?
Was wäre, wenn dein leben eine Antwort auf eine Frage ist und auf welche Frage?
Die Panik steigt hoch und treibt dich hinunter vom Hügel.
In dein Auto, in dein Selbst?
Zurück in die Stadt, dort wird es ja noch Spiegel geben, Beziehungen, Antworten, Alltag.
Ja Alltag. Leben ohne Fragen. Überleben.
Voller Erwartung gehst du auf diesen Berg, du hörst schon, das wunderbare Echo deines Rufes.
Hallen werden die Berge, vielfach gebrochen, von allen Seiten wird es zurückströmen. Zu dir zurück.
Du hast es ausgelöst, eine Lawine von Antworten wird kommen.
Endlich bist du oben. Die Vorfreude durchströmt dich wie ein warmes Bad. Und dann stößt du ihn aus, diesen Ruf, den Alle hören sollen.
Dann die Antwort. Schweigen.
Es dröhnt in deinem Kopf, ergreift dein ganzes Sein. Kälte bricht in dich ein, schneller als ein Sturm. Durchwühlt dich , hüllt dich ein.
Kalter Nebel, kein Sonnenstrahl kann ihn mehr durchdringen.
Bis du es endlich bemerkst.
Du bist allein.
Keiner wird jemals wieder antworten.
Alles was du rufst, fällt ohne Antwort auf dich zurück. Du bist die Frage und du bist die Antwort. Kein Echo mehr. Kein Spiegel, der die Seiten vertauscht, keine Projektionsfläche, die es dir erlaubt, anderen etwas zuzuweisen, das deines ist.
Keine Ausrede, die noch Gewicht hätte. Kein Morgen mehr, nur noch Jetzt.
Ohne Vergangenheit, auf dich selbst zurückgeworfen.
Der ewige Fuchskreis der Gedanken rast in deinem Kopf.
20 Jahre mit Don Juan in Büchern geflirtet, 10 Jahre Tai-Chi und Kung Fu bei Meister Wang, schamanische Seminare mit Swift Dear und ein wundervoller Name vom alten Wolf Storm,
Coyote des Feuers.
Ja, viele Feuerläufe und Schwitzhütten blitzen auf und vergehen wie Wunderkerzen.
Hunderte Anrufungen und Feste im Erdheiligtum und nun das. Das doch nicht!
Nie warst du so allein, so mit dem All-Eins.
Und es gibt keine Antworten mehr.
Was wäre, wenn Gott die Fragen stellte und du die Antwort bist?
Was wäre, wenn dein leben eine Antwort auf eine Frage ist und auf welche Frage?
Die Panik steigt hoch und treibt dich hinunter vom Hügel.
In dein Auto, in dein Selbst?
Zurück in die Stadt, dort wird es ja noch Spiegel geben, Beziehungen, Antworten, Alltag.
Ja Alltag. Leben ohne Fragen. Überleben.
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